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11:14 Kritik & Meinung

Ein ange­trun­ke­ner Auto­fah­rer allein unter­wegs auf der kaum befah­re­nen Auto­bahn. Eine durch­trie­bene Teen­age­rin, die ihren Freund zu einem Schä­fer­stünd­chen auf den Fried­hof lockt und dabei noch ganz andere Absich­ten hat. Drei aus­ge­las­sene Jungs, die in ihrem alten VW Bus ziel­los durch die Klein­stadt düsen und nichts als Blöd­sinn im Kopf haben. Eine Tank­stel­len­an­ge­stellte, die von ihrem bes­ten Freund über­fal­len wird.
Und ein besorg­ter Vater in pani­scher Angst,seine Toch­ter könnte eine große Dumm­heit began­gen haben.
Nichts haben sie mit­ein­an­der gemein – mit einer Aus­nahme: Sie sind zur fal­schen Zeit am fal­schen Ort. Denn um Punkt 23 Uhr 14 wer­den sich ihre Schick­sale auf ver­blüf­fende Weise überschneiden.

Mei­nung zum Film

Wich­tig für alle Filme sind die Continuity-Teams. Diese sind ver­ant­wort­lich dafür, dass in dar­auf­fol­gen­den Sequen­zen keine Feh­ler unter­lau­fen und z.B. keine Ver­än­de­run­gen in der Klei­dung ent­ste­hen oder der Held nicht zwei­mal hin­ter­ein­an­der nach­la­den. Beson­ders wich­tig ist die­ses Team bei Fil­men, bei denen meh­rere Hand­lun­gen zur sel­ben Zeit am sel­ben Ort statt­fin­den. So also auch bei 11:14.

Das Dreh­buch ver­knüpft die ein­zel­nen Hand­lun­gen per­fekt, lässt bis zum Schluss Span­nung auf­kom­men und bie­tet eine spek­ta­ku­läre Wen­dung. Doch 11:14 besticht neben der per­fekt insze­nier­ten Hand­lung auch durch sei­nen schwar­zen Humor und durch sein offe­nes Spiel mit der poli­ti­cal cor­rect­ness.Da wun­dert es auch nicht, dass sich viele hoch­gra­dige Schau­spie­ler darum geris­sen haben, in dem Film mit­spie­len zu kön­nen. Für Hil­ary Swank wurd z.B. die Rolle der Tank­stel­len­hilfe extra von einer männ­li­chen Per­son auf eine weib­li­che umge­schrie­ben, was mei­ner Mei­nung nach auch die rich­tige Ent­schei­dung war, da sie ihre Rolle per­fekt spielt. Patrick Swayze, der sonst sehr auf sei­nen Kör­per fixiert ist, ließ sich für seine Rolle extra  in einen 20 Kilo­gramm schwe­ren Fat­suit packen, um seine Rolle als ver­dros­se­nen Vater noch bes­ser dar­stel­len zu können.

Doch die wohl beste Leis­tung lie­ferte der Regis­seur und Dreh­buch­au­tor Greg Marcks, denn man Merkt dem Film, die man­gelnde Erfah­rung sei­nes Regis­seurs in kei­ner ein­zi­gen Szene an. Die kom­pli­zierte Erzähl­weise und der Ablauf der Con­ti­nuity wir­ken in ihrem Zusam­men­spiel wie aus Meis­ter­hand. Für Gen­re­fans ist der Film ein außer­ge­wöhn­l­ci­her Spaß aller Filme wie Memento.

Fazit

11:14 ist ein abso­lu­tes Muss für alle Gen­re­fans bzw. Filme wie Memento.

von

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Eure Meinungen & Kommentare

  • Trent3562
    ONE OF THE BEST MOVIES EVER

  • mjghost16
    I HATE THIS MOVIE IT SUCKS VANTAGE POINT WAS MUTCH WAY BETTER.

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