A Lonely Place To Die Kritik & Meinung
Die Engländer scheinen zurzeit verrückt nach den Bergen zu sein. Nach den erfolgreichen Filmen „The Descent” und „127 Hours” wagt sich nun auch Julian Gilbey mit „A Lonely Place To Die“ in die Berge und inszeniert eine Mischung aus Survival-Drama und Entführungsthriller.
Story / Inhalt
Unheimliche Laute hallen durch den einsamen schottischen Bergwald. Noch unheimlicher wird es, als die fünf Bergsteiger die Ursache entdecken: Ein kleines Mädchen wurde lebendig in einer Kiste vergraben, durch ein Atemrohr sind ihre Rufe nach draußen gedrungen. Wer kann so etwas Grausames getan haben?
Anna spricht nur Kroatisch und kann nichts erzählen. Dem Kind muss so schnell wie möglich geholfen werden. Deshalb wollen Alison und Rob die Abkürzung über den senkrecht abfallenden “Devil’s Drop” wagen, während die anderen sich mit Anna auf den meilenweiten Weg ins nächste Dorf machen. Doch die Kidnapper haben die Gruppe bereits im Visier und machen die einsame Wildnis zur Arena eines blutigen Überlebenskampfes …
Meinung zum Film
Schnell merkt man, wo die eigentliche Stärke des Films liegt, wenn die Bergsteiger eine steile Wand hoch klettern und auf einmal einer von ihnen abrutscht. An dieser Stelle merkt man das erste Mal das Talent des Kameramannes, der in dieser Szene wohl eine der besten und schwindelerregendsten Kameraperspektiven der letzte Jahre geschaffen hat.
Storytechnisch ist der Film zwar nicht ganz so innovativ, schafft es aber dennoch den Zuschauer immer wieder aufs Neue auf eine falsche Fährte zu locken. Dadurch verliert der Film zu keiner Zeit an Spannung bekommt ein hohes Tempo.
Schauspielerisch kann sich der Film auch allemal sehen lassen, denn bspw. Sean Harris liefert einen Schurken, den man aufs Tiefste hasst, und das obwohl sein Charakter eigentlich eher flach gehalten ist. Melissa George legt ebenfalls eine sehr überzeugende Darbietung ab und schafft es, den Zuschauer bei ihrem Überlebenskampf in den Bergen mitfiebern zu lassen.
Die gelungenen Bergszenen und die schwindelerregende Höhe machen die ganze Hetzjagd noch einmal spannender. Doch leider wird der finale Showdown in eine Kleinstadt gelegt. Hier teilt sich die Story dann auch noch, worunter die Spannung leider etwas leidet.
Fazit
„A Lonely Place To Die“ ist ein spannender Schocker, der auf clevere Weise mit der Erwartungshaltung seines Publikums spielt.
von Steffen Müller
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Soundtrack
Schauspieler
Melissa George
als AlisonEd Speleers
als EdEamonn Walker
als AndySean Harris
als Mr KiddAlec Newman
als RobKarel Roden
als DarkoKate Magowan
als Jenny












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