Freitag, 3. September 2010

Kinofilmer

Kinofilme & DVD – erst lesen, dann gucken

2 Punkte
2 / 5 Punkte

Max Payne

Von: Steffen Müller - Datum: 1. Dezember 2008

Seit Unbekannte seine Frau, sein Kind und seinen Partner umgebracht haben, streift der Cop Max Payne durch die dunkelsten Ecken von New York, um deren Mörder zu finden. Begleitet wird er von Mona, deren Schwester von den selben Leuten umgebracht wurde. 

max-payne_Kritik:

John Moores liefert mit Max Payne eine sehr ambitionierte Verfilmung eines PC-Spieles, doch leider muss auch er sich der Tatsache geschlagen geben, dass solche Verfilmungen meist zum Scheitern verurteilt sind. Doch scheitert er im Gegensatz zu den anderen Filmen auf einem hohen Niveau. Denn leider kann er nicht die Erwartungen der Spielefreunde und der Genrefreunde erfüllen. Die Effekte sind von den Kinos der 40er und 50er Jahre abgekupfert, denn Schwarz und Weiß sind die dominierenden Farben im Film. Es erinnert dadurch vom Stil her sehr an „Sin City“. Wenn dann doch mal etwas Farbe ins Spiel kommt, wirken diese meist zu grell und zu übertrieben, was sicherlich so gewollt ist, aber für den Zuschauer doch etwas gewöhnungsbedürftig ist. Denn noch bietet der Film ein paar sehr spektakuläre Bilder.
Mark Wahlberg ist in der Rolle des Max Paynes ganz in seinem Element, da er schon immer ein  Talent für Charaktere hatte, die sich in ihr Inneres zurück gezogen haben und ihre Trauer in Form von Gewalt ausleben. Doch egal wie hervorragend er die Rolle spielt und wie gut einige Szenen sind, fügen die einzelnen Szenen sich nicht zu einem Gesamtbild zusammen. Somit ist der Zuschauer am Ende des Films doch etwas verwirrt und ratlos über die Gesamthandlung.

Kurzkritik:

Max Payne kann die Erwartungen der Fans nicht erfüllen und ist eher was für langweilige Winterabende.



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