Im finsteren Mittelalter hielten sich die aristokratischen Vampire, genannt Death Dealer, die barbarischen Lykan-Werwölfe als Sklaven – der Beginn einer erbitterten Feindschaft. Der junge Lykanen will die grausame Unterdrueckung seiner Rasse beenden und startet eine Revolution gegen Vampirkoenig Viktor, der die Lykaner seit Jahrhunderten brutal verfolgt. Lucians heimliche Vampir-Geliebte Sonja unterstützt ihn.

Kritik:
Die Story von “Underworld: Aufstand der Lykaner” klingt im ersten Moment etwas melodramatisch, ist sie aber gar nicht. Der dritte Teil der Serie versucht natürlich, an den Inszenierungsstil seiner Vorgänger anzuknüpfen. Doch leider beisst sich dieser futuristische Stil mit dem Inhalt.
Leider erzählt “Underworld: Aufstand der Lykaner” so gut wie gar nichts über seine Figuren. Auch die Gefühle und die Beziehungen zwischen den einzelnen Akteuren kommen nicht so zur Geltung, wie man es sich wünschen würde.
Auch die Chance, das Drama gefühlvoll vorzubereiten, wird vom Regiseur Patrick Tatopoulos nicht genutzt. Selbst die Höhepunkte des Filmes werden durch die Ideenarmut der Crew jeder möglichen Spannung geraubt.
Wer sich auf eine Auserzählung der in „Underworld“ angeschnittenen Tragödie freut, wird leider auch enttäucht. Die finale Exekutionsszene und das folgende Duell zwischen Lucian und Viktor werden in wenigen Bildern und ohne jegliche Dramaturgie abgehandelt.
Einzig die beiden Akteure Michael Sheen und Bill Nighy als Lucian und Viktor schaffen es, durch ihr schauspieleriches Talent den Film kinotauglich zu machen.
Rhona Mitra schafft es leider nicht, sich vor ihren Mitstreitern zu behaupten.
Kurzkritik:
“Underworld: Aufstand der Lykaner” ist nicht wirklich ein Drama, aber auch nicht wirklich ein Horrorfilm. Für beide Genre fehlt dem Film enfach etwas. Der Film ist mehr als Zeitvertreib gedacht und nicht für einen Kinoabend geeignet.
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