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CARLOS — DER SCHAKAL

Sein Name ist Ilich Ramí­rez Sán­chez, doch die Welt kennt ihn als Car­los. Car­los der Scha­kal. Berühmt. Berüch­tigt. Ein Phan­tom und ein Phä­no­men. 1975 ver­ant­wor­tet er den Anschlag auf das OPEC-Hauptquartier in Wien, in den Jah­ren dar­auf agiert er als kalt­blü­ti­ger Mör­der und effi­zi­en­ter Mana­ger orga­ni­sier­ter Gewalt — und macht den Ter­ror zum Busi­ness. Er wird zum meist­ge­such­ten Ter­ro­ris­ten der Welt, doch Fotos gibt es kaum von ihm. Auf den Fahn­dungs­pla­ka­ten ist er nur der Mann mit der Sonnenbrille.

Immer wie­der schafft er es unter­zu­tau­chen, ver­prasst sein auf Schwei­zer Kon­ten ange­häuf­tes Ver­mö­gen in Luxus­ho­tels, macht sich Frauen hörig und nutzt sie für seine Zwe­cke aus, und lässt seine Kon­takte zu den Geheim­diens­ten in Ost und West spie­len. Mit den Jah­ren ver­las­sen ihn jedoch sein siche­res Gespür und seine Ener­gie — und schließ­lich auch seine treuen Part­ner und Unter­stüt­zer, die ihn nun als blut­be­su­del­tes Relikt des Kal­ten Krie­ges mög­lichst unauf­fäl­lig los­wer­den wollen.

Mit CARLOS — DER SCHAKAL legt der fran­zö­si­sche Star-Regisseur Oli­vier Assa­yas (Boar­ding Gate, Demon­lover) ein actionge­la­de­nes Por­trait über den Auf­stieg und Fall eines Man­nes vor, der zu Zei­ten des Kal­ten Krie­ges den inter­na­tio­na­len Ter­ro­ris­mus mit erfand und die poli­ti­schen Macht­spiele die­ser Jahre auch für seine ganz per­sön­li­chen Zwe­cke zu nut­zen wusste. Ent­stan­den ist das Epos einer Ära, in der Ideo­lo­gie extremste Gewalt legi­ti­mierte und der Glaube, die Welt ver­än­dern zu kön­nen, eine Gene­ra­tion bewegte.

Für sei­nen Film hat Oli­vier Assa­yas jah­re­lang Recher­chen betrie­ben, das dar­aus resul­tie­rende Dreh­buch, ver­fasst von Assa­yas gemein­sam mit Co-Autor Dan Franck, basiert aus­schließ­lich auf direk­ten Zeu­gen­aus­sa­gen, Gerichts­pro­to­kol­len und Polizei-Akten.

Gespielt wird Car­los von Édgar Ramí­rez (Das Bourne Ulti­ma­tum, 8 Blick­win­kel), der, genau wie der ‚reale’ Car­los, aus Cara­cas / Vene­zuela stammt und für seine Rolle eine wahre schau­spie­le­ri­sche Tour de Force hin­legt. An sei­ner Seite spielt ein star­kes deut­sches Ensem­ble, dar­un­ter Shoo­ting Star Nora von Wald­stät­ten (Park­our, Schwer­kraft) als Car­los’ Ehe­frau Mag­da­lena Kopp, Alex­an­der Scheer (Son­nen­al­lee, Das wilde Leben) als sein Weg­ge­fährte Johan­nes Wein­rich, Chris­toph Bach (Dutschke, Katze im Sack) als Hans-Joachim Klein, Aljoscha Sta­del­mann (Die Wölfe) und Julia Hum­mer (Gespens­ter). In wei­te­ren Rol­len sind zudem u.a. Udo Samel (Alles auf Zucker!), Jule Böwe (Schwarze Schafe) und Katha­rina Schütt­ler (Wahr­heit oder Pflicht) zu sehen.

Pro­du­ziert wurde CARLOS — DER SCHAKAL als französisch-deutsche Kopro­duk­tion von Daniel Leconte / Film en Stock und Jens Meu­rer / Egoli Tos­sell Film in Halle, Sachsen-Anhalt. Gedreht wurde der Film zu gro­ßen Tei­len in Halle und Naum­burg, sowie in Ber­lin, Leip­zig, Lon­don, Buda­pest, Liba­non, Jemen und Sudan. Geför­dert wurde die Pro­duk­tion durch den Deut­schen Film­för­der­fonds (DFFF).

Offizieller Pressetext
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Eure Meinungen & Kommentare

  • knuddlknutschi
    0:37 also dem Carlos Anarchie vorzuwerfen ist ja mindestens in diesem Film die komplett falsche Richtung, er wird hier als derartig autoritär dargestellt, dass er mit Anarchie gar nix am Hut hatte ;) :D. war aber n guter Film, wenn auch etwas in die Länge gezogen.

  • Manuintobattlego
    Dieser Film wird endeutig von der Tabaklobby gesponsort, während der Dreharbeiten wurden sicher zwei stangen zigaretten geraucht. Würde mich nicht wundern, wenn der liebe Herr Carlos noch vor dem Ende der ungekürzten Fassung Krebs bekommen würde..

  • agnaktor454
    endlich ein film in dem die haubtroller meinen namen hat! :D

  • maxx13h
    @SchoellerProduktion dreams never end von new order, aber mehr in der mitte vom lied

  • Derdiokk
    Hat vielleicht noch jemand den Film gesehen und würde seine Meinung darüber preisgeben?

  • Schoeller Produktion
    weiß jemand wie das Lied heißt, das bei 1:05 anfängt?

  • 1894nikita
    NORA von WALDSTÄTTEN du geiles Weib! steh voll auf DICH <3

  • melv0
    Ich fand den Film sehr langatmig, äußerst brutal und die Dialoge waren sehr anspruchslos gehalten. Alles in allem war ich doch etwas enttäuscht, wobei dem Film zu Gute gehalten werden muss, dass er den Terroristen Carlos nicht derart romantisch verklärt, wie der Baader-Meinhof-Komplex es mit seinen Protagonisten gehalten hat!

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