Freitag, 3. September 2010

Kinofilmer

Kinofilme & DVD – erst lesen, dann gucken

Filme: Drama

  1. A-D
  2. E-H
  3. I-L
  4. M-P
  5. Q-T
  6. U-X
  7. Y-Z


Durch die Ermordung dreier Schwarzer, die sein Auto stehlen wollten, kommt Derek ins Gefängnis und wir der Held für die Skinhead-Szene. Nach seiner Entlassung suchen die Skins seine nähe, zu denen mittlerweile auch sein jüngerer Bruder Danny gehört. Derek hat sich im Gefängnis verändert und sich dem Rassismus abgewandt.  Nun versucht er auch Danny zur Umkehr zu bewegen. Doch seine Vergangenheit holt ihn schneller ein als ihm lieb ist.

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Von Johannes Kösegi
Nicht erst seit den Olympia-Boykotten von 1980 (Westen außer Großbritannien) in Moskau und 1984 (Ostblock außer Rumänien) in Los Angeles ist bekannt, dass Sport und Politik nicht voneinander zu trennen sind. Besonders totalitäre Regime wollen mit erfolgreichen Sportlern die Welt von ihrer Überlegenheit überzeugen. Erstmals ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit kam dies 1936, als die Nationalsozialisten in Berlin die Olympischen Spiele ausrichteten und sich weltoffen, friedlich und tolerant geben wollten. Weiterlesen »




John Lee Hancock ist dafür bekannt, historische Themen zu verfimen, die sich mit der amerikanischen Geschichte befassen (Alamo 2004). Nicht selten werden dabei Motive angesprochen, auf die die Amerikaner stolz sind. Diesmal befasst er sich mit der Geschichte eines armen Jungen aus den Slums von Memphis, der zum Sinnbild des “American way of life” geworden ist. Eine wahre Aschenputtelgeschichte. Weiterlesen »




Von Johannes Kösegi
Gefängnisse sind ganz besondere Orte, in denen Menschen viel leichter als im „normalen“ Leben in gefährliche Extremsituationen kommen können. Das Gefängnis gilt als Symbol für das allseitig reduzierte Dasein. Es gibt hier weder freie Bewegung noch Selbstbestimmung. Und der psychologische Stress der Haftsituation sorgt oft für eine zusätzliche Brutalisierung der Individuen. Wie in der „freien“ Gesellschaft bilden sich auch in Haftanstalten gefährliche Hierarchien mit Alphatieren, Anpassern und Verlierern. Diese Konstellationen liefern ideale Voraussetzungen für spannende Geschichten in Romanen und Filmen. Mit „Cell 211“ gelang dem spanischen Regisseur Daniel Monzón 2009 ein psychologisch dichter und actiongeladener Gefängnisthriller, der in seiner Heimat mit acht Goyas, unter anderem für die beste Regie und das beste Drehbuch ausgezeichnet wurde. Weiterlesen »




Von Johannes Kösegi
Für viele wird er bis heute als Volksheld, Messias und Märtyrer verehrt: Che Guevara (eigentlich Erneste Guevara de la Serna, 1928-1967), ein aus Argentinien stammender Arzt, Revolutionsführer, Politiker und Autor. Er wirkte zwar vor allem in Lateinamerika, dennoch war seine Ausstrahlung so enorm, dass er in der ganzen Welt bis heute als Symbol für Revolution und Freiheit verehrt wird, besonders von politisch links stehenden Staaten und Bewegungen. Viele dokumentarische und fiktionale Filme gibt es bereits über sein Leben und Wirken. Der amerikanische Starregisseur Steven Soderbergh („Ocean’s Eleven“, „Traffic“, „Out of Sight“) hat 2008 ein über vierstündiges zweiteiliges Biopic besonders über die revolutionäre Zeit Che Guevaras in Kuba und Bolivien von 1956 bis zu seiner Ermordung 1967 präsentiert, das jetzt auf DVD herausgekommen ist. Weiterlesen »




Oscar Wildes einziger Roman “The Picture of Dorian Gray” wurde bis jetzt unzählige Male verfilmt. Diesmal wagte sich der Regisseur Oliver Parker an den bis heute cineastisch kaum erreichbaren Klassiker der Weltliteratur. Weiterlesen »




Edward Norton, Colin Farrell, Jon Voight und Noah Emmerich spielen die Hauptrollen in „Das Gesetz der Ehre”: In dem kompromisslosen, aufwühlenden Porträt einer Familie mit langer Tradition im Polizeidienst kommt es zum offenen Konflikt, als ein Korruptionsskandal innerhalb der New Yorker Polizei Schlagzeilen macht. Weiterlesen »




Viele Regiesseure haben in ihren Filmen das Thema “Krieg” zum Gegenstand. In den aller meisten Fällen handelt es sich dabei um Anti-Kriegsfilme, die kritisch mit der Materie umgehen, um die Zuschauer aufzurütten, oder auf Ungerechtigkeiten, Menschenrechtsverletzungen und die Sinnlosigkeit des Krieges selbst darzustellen. Klassiker wie “Full Metall Jacket (Stanley Kubrick, 1987)”, “Aplocalypse Now (Francis Ford Coppola, 1979)”, “Black Hawk Down (Ridley Scott, 2001)”, “Battle for Haditha (Nick Broomfield, 2007)” sind gerade deshalb so bekannt.
Eine andere Art, den inneren Konflikt von Menschen zu zeigen ist Lasse Hallström in “Das Leuchten in der Stille” gelungen. Weiterlesen »




Von Johannes Kösegi
Wie kann man verhindern, dass es jemals in Deutschland wieder Faschismus gibt und dass von hier aus noch einmal ein Weltkrieg ausbricht? Am besten gelingt dies, wenn man die auslösenden Faktoren kennt und verhindert, dass sich die Geschichte noch einmal wiederholt. Eine gelungene Möglichkeit dazu bietet der Film „Das weiße Band“ von Michael Haneke von 2009, der jetzt Premiere als DVD hat. Weiterlesen »




Als Antwort auf Amerikas Krieg in Vietnam, den die deutsche Elite in Politik, Industrie und Justiz unterstützt, gründen linksextreme Radikale 1970 die RAF – die Rote Armee Fraktion. Andreas Baader  Journalistin Ulrike Meinhof  und Gudrun Ensslin  erklären dem neuen Faschismus und der BRD den Krieg. Horst Herold  jagt die Gruppe, deren brutale Terrorkampagnen im heißen Herbst 1977 gipfeln.  Weiterlesen »




„Der seltsame Fall des Benjamin Button” erzählt die Geschichte eines Mannes, der am letzten Tag des ersten Weltkrieges auf die Welt kommt, aber anders ist als alle anderen. Er kommt im Körper eines Säuglings mit der Erscheinung eines Greises auf die Welt.

Der Film erzählt die interessante Lebensgeschichte dieses Mannes und die Schwierigkeiten eines Lebens, dass so ganz anders ist, als das von anderen Menschen. Weiterlesen »




Ihre Abenteuer- und Lebenslust machten sie berühmt und berüchtigt: Georgiana Spencer (Keira Knightley) wird jung von ihrer Mutter (Charlotte Rampling) mit dem einflussreichen Herzog von Devonshire (Ralph Fiennes) verheiratet. Doch schon bald fühlt sie sich gefangen in der Ehe mit dem eiskalten Herzog. Die lebenshungrige Georgiana findet Trost in ihrer Rolle als politische Aktivistin,

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Von Johannes Kösegi
Eine Frau als Papst scheint so wahrscheinlich wie ein Mann als Chefredakteur der feministischen Zeitschrift „Emma“. Doch es gibt eine, was die Wahrheit betrifft, der Artus-Geschichte ähnliche Sage, nach der es wirklich einmal eine Frau – als Mann verkleidet – ins höchste Amt der römischen Kirche geschafft haben soll. Der Glaube daran wurde zusätzlich genährt durch den millionenfach verkauften Weltbestseller „Die Päpstin“ von Donna Woolfolk Cross. Der Regisseur Sönke Wortmann, bisher vor allem durch Komödien („Der bewegte Mann“) oder Fußballfilme („Das Wunder von Bern“, „Deutschland – Ein Sommermärchen“) bekannt geworden, hat diese historisch zweifelhafte Geschichte filmisch so spannend umgesetzt, dass man meinen könnte, sie habe sich wirklich so zugetragen. Weiterlesen »




Von Johannes Kösegi
Die sozialkritischen naturalistischen Bühnenwerke des Literaturnobelpreisträger Gerhart Hauptmann (1862-1946) eignen sich hervorragend für Verfilmungen. „Die Ratten“ wurde viermal verfilmt. Die bekannteste Version von Robert Siodmak von 1955 erscheint jetzt erstmals auf DVD. Weiterlesen »




Es beginnt ohne Vorwarnung: Am Steuer seines Autos wird ein Mann (Yusuke Iseya) blind: Er sieht nur noch weißen Nebel. Allen, die er trifft, widerfährt das gleiche Schicksal: seiner Frau (Yoshino Kimura), seinem Arzt (Mark Ruffalo), dem guten Samariter (Don McKellar), der ihn nach Hause brachte. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Krankheit und die Regierung fällt eine Entscheidung. Alle an der Weißen Blindheit erkrankten Menschen werden in einer verlassenen Heilanstalt interniert, wo schnell das Chaos regiert. Weiterlesen »




DIE WANDERHURE ist die erfolgreiche Bestseller-Verfilmung des gleichnamigen Romans von Iny Lorentz, der sich bereits über 1,85 Millionen Mal verkaufte. In der fesselnden Geschichte um die junge Marie, die Opfer einer gemeinen Intrige und der Stadt verwiesen wird, brilliert Alexandra Neldel (“Barfuss”, “Verliebt in Berlin”). Um zu überleben, muss die Verstoßene ihren Körper verkaufen. Weiterlesen »




Von Johannes Kösegi
Sind im Wald wirklich die Räuber, wie es in einem Volkslied heißt? Hat man den Film „Tannöd“ nach dem Bestsellerroman von Andrea Maria Schenkel gesehen, der auf einer wahren Begebenheit basiert, muss man gar Schlimmeres befürchten. Denn in einem dunklen Tannenwald in der Nähe eines Dorfes in Bayern passieren hier schreckliche Dinge. Weiterlesen »