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Die letzte Legion Kritik & Meinung

Wir erin­nern uns alle noch an die guten alten Zei­ten, als sie sich in Aben­teu­er­fil­men ein­fach die Schä­del gespal­ten haben ohne jeg­li­chen Sinn. Heut­zu­tage muss man erst eine stun­den­lange Ein­lei­tung aller „Herr der Ringe“ über­ste­hen eh das Gemet­zel end­lich los­geht. Mit „Die letzte Legion“ ist end­lich mal wie­der ein Film auf dem Markt, wo ohne jeden tie­fe­ren Sinn gemet­zelt wird, doch reicht das dem anspruchs­vol­len Publi­kum von heute?

Story / Inhalt

Rom im Jahre 476 n.Chr.

Als der 12-jährige Romu­lus Augus­tus (THOMAS SANGSTER) zum neuen Kai­ser gekrönt wer­den soll, fal­len Bar­ba­ren­hor­den in Rom ein und ver­schlep­pen den Jun­gen zusam­men mit sei­nem väter­li­chen Lehr­meis­ter Ambro­si­nus (BEN KINGSLEY) nach Capri. Unter der Füh­rung von Aure­lius (COLIN FIRTH), Befehls­ha­ber der kai­ser­li­chen Leib­garde, macht sich eine kleine Gruppe uner­schro­cke­ner Legio­näre auf, den jun­gen Cae­sar zu ret­ten. Mit Unter­stüt­zung der geheim­nis­vol­len byzan­ti­ni­schen Krie­ge­rin Mira (AISHWARYA RAI) gelingt es ihnen zwar, Romu­lus und Ambro­si­nus zu befreien, aber ihre Rück­kehr ins vom Feind besetzte Rom ist unmög­lich. Jetzt gibt es nur noch einen Aus­weg: Die Gefähr­ten müs­sen die letzte noch ver­blie­bene römi­sche Legion in Bri­tan­nien auf­spü­ren, um mit ihrer Hilfe das römi­sche Impe­rium zurückzuerobern…

Mei­nung zum Film

Die letzte Legion“ über­rascht mit jeder Menge Schlach­ten, etwas Humor und einer sehr guten Cast­liste. Doch nac dem eine hand­voll Män­ner die bewachte Gefäng­nis­in­sel über­ren­nen und Krie­ge­rin Mira mit ihren Kung-Fu-artigen Tricks allein schon eine ganze Armada an Böse­wich­ten platt macht, kommt einem die Frage, ob es sich wirk­lich um einen hoch­gra­di­gen Film han­delt oder doch eher um einen B-Movie. Dem Zuschauer wer­den in kei­ner Minute geschicht­li­che Hin­ter­gründe wie in  Historien-Epen á la „Gla­dia­tor” prä­sen­tiert. An die­ser Stelle ist man ver­wöhnt von Fil­men, in denen unzäh­lige Exper­ten beschäf­tigt waren, um ja jedes Detail his­to­risch kor­rekt dar­zu­stel­len. „Die letzte Legion“ ist in dem Fall sehr old-School-lastig, denn er soll unter­hal­ten und nicht unter­rich­ten und das schafft er auch. Des­halb Gehirn abge­ben und ein­fach ein nai­ves Aben­teuer erle­ben. Dann merkt man auch nicht, dass die römi­sche Legende  mit der Mer­lin Saga ver­mischt wird – diese Theo­rie ist sehr umstrit­ten und viel diskutiert.

Der Film erweist sich als eine Mischung aus Actionein­la­gen und sym­pa­thi­schem Humor, die immer noch für erst­klas­sige Unter­hal­tung sorgt.

Colin Firth bekannt aus Filme wie „Bridget Jones – Scho­ko­lade zum Früh­stück“ oder „Was Mäd­chen wol­len“, kann in „Die letzte Legion“ end­lich unter Beweis stel­len, dass er mehr drauf hat als die Warm­du­scher­rolle und auch echte Macho­rol­len spie­len kann. Die­ser Ver­such ist zwar sehr gewagt gewe­sen, hat aber überzeugt.

Aishwarya Rai bekannt aus unzäh­li­gen Bol­ly­wood­fil­men macht das, was sie am bes­ten kann– gut aussehen.

Fazit

„Die letzte Legion“ ist Aben­teu­er­film der alten Schule. Er bie­tet kaum his­to­ri­sche Genau­ig­keit dafür jede Menge Unter­hal­tung für das Publikum.

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Eure Meinungen & Kommentare

  • Torchwoodies
    hab ihn letztens gesehen gefällt mir eigentlich ganz gut die schauspieler sind toll die schlachtszenen sowieso und diese zeit liebe ich sowieso daumen nach oben

Wie findest Du den Film "Die letzte Legion"? Wir freuen uns auf Deine Meinung!

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