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Die Summe meiner einzelnen Teile

Mar­tins ein­zige Sicher­heit sind die Zah­len. Vor nicht allzu lan­ger Zeit war er ein genia­ler Mathe­ma­ti­ker auf Kar­rie­re­kurs in einem gro­ßen Unter­neh­men, ver­diente gut, hatte eine Freun­din. Ein geord­ne­tes Leben. Er arbei­tete bis zur Erschöp­fung — bis er zusam­men­brach und die Welt in tau­send Ein­zel­teile zer­fiel. Nach der Ent­las­sung aus der Psych­ia­trie ver­liert Mar­tin seine Stelle, holt seine Sachen von der Exfreun­din ab und iso­liert sich. Er fühlt sich ver­folgt und es fällt ihm immer schwe­rer, die Wirk­lich­keit mit sei­nen Zah­len zu bändigen.

Jen­seits der Zah­len­ko­lon­nen, am Rande der Stadt trifft er auf einen geheim­nis­vol­len Jun­gen, der nur rus­sisch spricht. Gemein­sam flüch­ten sie in den Wald. Fern von den Zwän­gen des All­tags begin­nen sie ein neues Leben, bauen eine Hütte, wer­den Freunde. Sie strei­fen durch den Wald, über Wie­sen und an See­ufer, erle­ben die in Mil­lio­nen Far­ben glit­zernde Wild­nis. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis man Mar­tin auch dort fin­den wird…

Offizieller Pressetext
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