Ben Thomas ist an einem Wendepunkt angelangt und versucht, seinem Leben wieder einen Sinn zu geben. Deshalb hat er einen Plan ersonnen und sieben Fremde ausgewählt, um ihnen Hoffnung zu schenken. Alle benötigen dringend Hilfe – finanziell, spirituell oder medizinisch. So auch Herzpatientin Emily Posa. Kaum widmet sich Ben ihr, entdeckt er unerwartet die Liebe neu. Denn Emily durchbricht seine aufgebauten Barrieren.
Kritik:
Mit seinem Hollywood-Debüt „Das Streben nach Glück” bewies Gabriel Muccino, dass er Blockbuster-Qualitäten besitzt. Mit seinem neuen Werk „Sieben Leben” schuf er einen „Helden” der äußerst fragwürdig ist und dessen Entscheidungen über Leben und Tod ihn nicht unbedingt charmanter machen.
Am Besten an „Sieben Leben” ist eigentlich die erste halbe Stunde in der Muccino den Zuschauer im Unklaren lässt, was die Hauptfigur überhaupt im Schilde führt und was er mit den sieben Menschen auf seiner Liste vor hat. Es entsteht eine düstere Stimmung, die aber zu schnell wieder abschwächt, da der Regisseur leider zu früh verrät, was die Hauptfigur vor hat.
Von da an geht es eigentlich nur noch um das Warum und in dieser Phase wird sich einfach zu sehr an Klischees angelehnt.
Zum Kassenknüller entwickelt sich „Sieben Leben” eigentlich nur durch die Präsenz von Will Smith. Denn egal was er seinen Fans vorsetzt, sie werden es ihm aus den Händen reißen. Doch leider bringt sein Charme in diesem Film etwas nachteiliges mit sich. Denn der Charakter des Ben Thomas wirkt durch Will Smith viel zu sympatisch, so dass viele Zuschauer ihn dadurch nicht in Frage stellen und ihm freiwillig auf seine Reise begleiten würden.
Doch leider gelingt es Smith nicht, die Handlungen des Hauptkaraktere plausibel zu machen.
Durch Smiths große Persönlichkeit kommen Co-Darsteller wie Rosario Dawson kaum zur Geltung, obwohl sie eine erstklassige Figur in ihrer Rolle macht.
Eindringliche dramatische Tiefe erreicht „Sieben Leben” leider nie, da die Szenen teilweise zu theatralisch dargestellt sind und auch die Hauptfigur teilweise als „kleiner Superheld” dargestellt wird.
Kurzkritik:
„Sieben Leben” verpasst es, durch eingeschlichenen Humor und übertriebene Theatralik, ein echtes Drama zu werden.
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1 Kommentar
Will Smith als Heiliger auf göttlicher Mission konnte mich nicht begeistern! Ein Film der glaubwürdig sein möchte, vieles aber nicht plausibel macht.Nein Danke,werde ich nicht nochmal ankucken!
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