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Eine dunkle Begierde

Die Hand­lung basiert auf einer wah­ren Bege­ben­heit aus dem Jahre 1914 kurz vor Aus­bruch des Ers­ten Welt­krieg in den Städ­ten Wien und Zürich:

Der junge Psych­ia­ter Carl Gus­tav Jung, dem Mit­be­grün­der der ana­ly­ti­schen Psy­cho­lo­gie, gespielt von Michael Fass­ben­der, ist Lei­ter einer psych­ia­tri­schen Kli­nik in Zürich, glück­lich ver­hei­ra­tet und erwar­tet sein ers­tes Kind. Eine jüdi­sche Rus­sin namens Sabina Spiel­rein (Keira Knight­ley) ist extra in die Schweiz gekom­men, um sich von ihm behan­deln zu lassen.

Sie lei­det unter hys­te­ri­schen Anfäl­len und wird in die Burghölzli-Klinik ein­ge­lie­fert.[3] Manch­mal hat sie sich nicht unter Kon­trolle, lacht und kreischt abwech­selnd. Die psy­chisch gestörte junge Frau ist über­durch­schnitt­lich intel­li­gent und wunderschön.

Jung wen­det eine neue Methode, die Psy­cho­ana­lyse von Sig­mund Freud (Viggo Mor­ten­sen), bei der jun­gen jüdi­schen Rus­sin an. Bei den Gesprä­chen kom­men sich The­ra­peut und Pati­en­tin näher. Carl Gus­tav Jung ver­liebt sich in Sabina. Weil er die Dis­tanz ver­lo­ren hat und sich als Wis­sen­schaft­ler nicht damit abfin­den kann, sich in sie ver­liebt zu haben, beginnt er einen Brief­wech­sel mit sei­nem Kol­le­gen und Men­tor Sig­mund Freud. Beide tau­schen sich über die ethisch zwei­fel­hafte Bezie­hung aus. Aber als die Affäre droht, an die Öffent­lich­keit zu drin­gen, bricht Jung sie ab; Sabina soll ihn schlag­ar­tig verlassen.

Die junge Frau fühlt sich mitt­ler­weile geheilt, will nun selbst Psy­cho­ana­ly­ti­ke­rin wer­den. In Wien bewirbt sie sich bei Sig­mund Freud. Der ist gar nicht abge­neigt, eini­ges von der ehe­ma­li­gen Pati­en­tin sei­nes Kol­le­gen zu erfah­ren. Außer­dem erliegt er eben­falls den intel­lek­tu­el­len Rei­zen der Sabina Spielrein.

In die­ses Beziehungs-Wirrwarr gesellt sich Otto Gross (Vin­cent Cas­sel), ein zügel­lo­ser Pati­ent mit dunk­lem Cha­rak­ter, der ent­schlos­sen ist, Gren­zen zu über­schrei­ten. Ehr­geiz und Betrug bil­den den Rah­men für einen tie­fen Wan­del, bei dem Jung, Freud und Spiel­rein sich fin­den, sich wie­der tren­nen und das moderne Den­ken sich für immer ver­än­dert.[4]

Offizieller Pressetext
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Eure Meinungen & Kommentare

  • warcry2504
    wo du noch hin musst.

  • zoommate69
    habe den film bereits gesehen - keira knigthley wird sicher für den oscar nominiert werden.

  • N E O G Aii
    ohne zweifel wird der film gut sein, schließlich spielt da keira knightley mit!!

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