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Felon Kritik & Meinung

Man­che Hand­lun­gen im Leben brin­gen einen in Situa­tio­nen, die man nie für mög­lich gehal­ten hätte. Wade geht eines abends mit sei­ner Fami­lie ins Bett und befin­det sich am nächs­ten Mor­gen im Hoch­si­cher­heits­trakt eines ame­ri­ka­ni­schen Gefäng­nis­ses. Doch dort erwar­tet ihn eine neue Welt, die er nie für mög­lich gehal­ten hätte.

Mei­nung zum Film

Felon“ ist mehr als ein typi­scher Film über das Gefäng­nis­le­ben, er kon­zen­triert sich viel mehr auf das Leben der bei­den Insas­sen Wade Por­ter und John Smith und deren unter­schied­li­che Cha­rak­tere, aber auch Jack­son kommt nicht zu kurz. Alle drei Figu­ren kom­men durch die Dar­stel­lungs­kunst der Akteure sehr glaub­wür­dig rüber und auch die Kampf­sze­nen wir­ken sehr rea­lis­tisch, da sie mit einer Hand­ka­mera gedreht wur­den und der Zuschauer dadurch den Ein­druck gewinnt, mit­ten im Gesche­hen zu sein. Doch „Felon“ ist kein Film, der ein­fach nur zeigt, wie Knast­brü­der sich die Köpfe ein­schla­gen, son­dern er übt auch Kri­tik an dem Jus­tiz­sys­tem. Um diese Kri­tik so authen­tisch wie mög­lich zu hal­ten, wurde „Felon“ in einem doku­men­ta­risch ange­hauch­ten Stil ver­filmt. Waght ist es gelun­gen, die aus­weg­lose Situa­tion von Wade mit aller Bru­ta­li­tät dar­zu­stel­len, was vor allem an den gut gewähl­ten Kulis­sen, aber auch an Dorffs glaub­haf­ter Dar­stel­lung liegt. Das Ende ist etwas zu schnell gefasst, wodurch „Felon“ lei­der etwas an Glaub­wür­dig­keit verliert.

Fazit

„Felon“ ist ein packen­des Drama über den Gefäng­nis­all­tag eines mehr oder weni­ger unschul­di­gen Häft­lings und sehr empfehlenswert.

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