Für immer Shrek Kritik & Meinung
Seit vielen Jahren zählen Animationsfilme ebenso zur Filmwelt wie jedes andere Genre. Als Inbegriff für diese computeranimierten Storys steht unzweifelhaft seit 2001 „Shrek“ (Andrew Adamson/Vicky Jenson), der durch seine hervorragende Technik dafür sorgte, dass Animationsfilme mittlerweile sogar eine Kategorie bei den Oscars bilden. Nun erschien der vierte und vermutlich letzte Teil der Geschichte um den grünen Oger Shrek und seine wilden Freunde unter der Regie von Mike Mitchell und diesmal sogar in 3D.
Story / Inhalt
Shrek ist nach seinen vielen Abenteuern nun endlich am Ziel seiner Träume: er ist Ehemann und Vater von Drillingen und lebt glücklich und zufrieden in seinem Sumpf. Doch allmählich holt ihn der Alltag ein. Tief in seinem Inneren fängt er an sich nach der Zeit zu sehnen,als er noch nicht der Held aller Märchenfiguren war und in Ruhe seinen Sumpf genießen konnte. Als nun die Familie und Freunde zum Geburtstag von Shreks Kindern ins Land „Weit Weit Weg“ aufmachen wird ihm der dortige Stress zuviel und er sprengt durch sein ungehöriges, egoistisches Benehmen die Party. Fiona ist enttäuscht und Shrek zieht schmollend durch die Wälder. Dort begegnet er Rumpelstilzchen, der ihm einen Ausweg aus dem Dilemma anbietet. Durch die Unterzeichnung eines Vertrags kann Shrek für einen Tag wieder der alte, furchteinflößende Oger sein. Einzige Bedingung: er muss dafür einen Tag aus seiner Vergangenheit hergeben. Ohne zu zögern willigt Shrek ein und befindet sich ab sofort in einer Parallelrealität, in der zunächst alles so ist, wie er wollte. Doch bald merkt er, dass Rumpelstilzchen ihn reingelegt hat, den niemand, noch nicht mal sein bester Freund Esel erkennt ihn mehr und auch Fiona lebt hier ein anderes shrekfreies Leben. Als ihm aufgeht, was er verloren hat, macht er sich daran, sein altes Leben wieder zu bekommen, doch die Zeit drängt und ohne Freunde, die ihm vertrauen, scheint die Mission aussichtslos.
Meinung zum Film
Fortsetzungen haben im allgemeinen einen fahlen Beigeschmack, nie an den Erfolg des ersten Teils anknüpfen zu können. Leider ist es auch diesmal der Fall, denn trotz der pfiffigen Idee einer Parallelrealität, in der Shrek erneut um die Liebe seines Lebens kämpfen muss, kann der alte ironische Ton nicht mehr ganz so getroffen werden. Vor allem die frechen Anspielungen auf die Disney-Filme fehlen diesmal vollkommen, und so entsteht ein Animationsfilm, dessen Story zwar unterhält, jedoch kaum das Niveau des ersten Teils erreichen kann.
Man sollte jedoch so fair sein und den Drehbuchautoren Josh Klausner und Darren Lemke ein Lob für die wirklich gelungene Idee des „Was-wäre-wenn“‘s aussprechen, denn so gelingt es den altbekannten Figuren neue Rollen zuzuschreiben, wodurch sich völlig neue Charaktere ausbilden konnten.
Alle Sprechrollen sind wieder mit den gleichen Hollywood-Größen besetzt wie bisher, was bei dem enormen Erfolg der bisherigen Filme kein Wunder ist. Eddy Murphy und Antonio Banderas stellen in ihren Rollen als Esel und Gestiefelter Kater erneut ihr fantastisches Gesangstalent zur Schau, was den Unterhaltungswert um einiges steigert.
In der deutschen Fassung ist unter anderem Michael „Bully“ Herbig mit von der Partie.
Um dem letzten Teil so richtig abzurunden, bedient sich Dreamworks diesmal sogar der mittlerweile fast gängig gewordenen 3D-Effekte, die dieses Mal jedoch nicht unbedingt erforderlich gewesen wären — weder für den Verlauf der Handlung noch um dem Zuschauer die Story noch plastischer vor Augen zu führen.
Fazit
Insgesamt ist es ein gelungener Film, auch wenn der spitzige Humor des ersten Teils leider nicht mehr erreicht werden konnte. Ein Kinoerlebnis wert, vor allem für Fans der 3D-Technik. Ob es wirklich der letzte „Shrek“-Film ist, bleibt abzuwarten und hängt wahrscheinlich auch von den Erfolgszahlen ab. Vermutlich sollte man jedoch aufhören, wenn es am Schönsten ist. Deshalb und vor allem der guten Story wegen sollten alle Fans des grünen Ogers an die Kinokassen stürzen — es lohnt sich!
von Yatiker Yildiz
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Soundtrack
Schauspieler
Mike Myers
als Shrek (voice)
Eddie Murphy
als Donkey (voice)
Cameron Diaz
als Princess Fiona (voice)
Antonio Banderas
als Puss in Boots (voice)
Julie Andrews
als Queen (voice)
Jon Hamm
als Brogan (voice)
John Cleese
als King (voice)
Craig Robinson
als Cookie (voice)
Walt Dohrn
als Rumpelstiltskin / Priest / Krekraw Ogre (voice)
Jane Lynch
als Gretched (voice)
Lake Bell
als Patrol Witch / Wagon Witch #2 (voice)
Kathy Griffin
als Dancing Witch / Wagon Witch #1 (voice)
Mary Kay Place
als Guard Witch (voice)
Kristen Schaal
als Pumpkin Witch / Palace Witch (voice)

























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