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Gael Garcia Bernal

Nach­dem er in sei­ner Hei­mat Mexiko seit sei­ner Kind­heit als Schau­spie­ler gear­bei­tet hatte, gab Gael Gar­cía Ber­nal sein Spiel­film­de­büt in dem Oscar-nominierten AMORES PERROS (2000) von Ale­jan­dro Gon­zá­lez Iñár­ritu. Seine schau­spie­le­ri­sche Leis­tung in dem welt­weit hoch­ge­lob­ten Film brachte ihm den Durch­bruch und wurde mit dem Sil­ber­nen Pre­mio Ariel (das mexi­ka­ni­sche Pen­dant zum Oscar) sowie mit dem Sil­ver Hugo Award des Chi­cago Inter­na­tio­nal Film Fes­ti­vals – beide Male als bes­ter Schau­spie­ler – ausgezeichnet.

Seine nächste Rolle spielte er in dem eben­falls welt­weit gefei­er­ten Spiel­film von Alfonso Cuáron Y TU MAMA TAMBIEN – LUST FOR LIFE! an der Seite sei­nes ältes­ten Freun­des Diego Luna. Für ihre Dar­stel­lung wur­den die bei­den Freunde beim Film­fes­ti­val in Vene­dig gemein­sam mit dem Marcello-Mastroianni-Preis aus­ge­zeich­net. Danach sah man ihn in der Haupt­rolle in Car­los Car­reras Oscar-nominierter Komö­die DIE VERSUCHUNG DES PADRE AMARO („El Cri­men de padre Amaro”, 2002). Seine Leis­tung wurde mit dem Sil­ber­nen Göt­tin­nen Preis der mexi­ka­ni­schen Film­kri­ti­ker aus­ge­zeich­net und er erhielt eine Nomi­nie­rung als Most Pro­mi­sing Per­for­mer von der Chi­cago Film Cri­tics Asso­cia­tion.
2004 war ein aus­ge­spro­chen geschäf­ti­ges Jahr für Gael Gar­cía Ber­nal. Im Sep­tem­ber drehte er DIE REISE DES JUNGEN CHE unter der Regie des preis­ge­krön­ten bra­si­lia­ni­schen Fil­me­ma­chers Wal­ter Sal­les und wurde auf den Film­fes­ti­vals in Sun­dance und Can­nes mit über­schwäng­li­chen Kri­ti­ken für seine Dar­stel­lung des jun­gen Che Gue­vara belohnt. Der Film erhielt eine Nomi­nie­rung für Best Per­for­mance by an Actor in a Lea­ding Role der Bri­tish Aca­demy of Film and Tele­vi­sion und Ber­nal wurde vom Motion Pic­ture Club als Male Star of Tomor­row bedacht. Im Sep­tem­ber sah ihn das Publi­kum in dem eben­falls viel gelob­ten LA MALA EDUCACION – SCHLECHTE ERZIEHUNG (2004) unter der Regie des berühm­ten spa­ni­schen Regis­seurs Pedro Almo­dóvar. Am Ende des Jah­res gab er sein Lon­do­ner Thea­ter­de­büt in einer der Haupt­rol­len in Fede­rico Gar­cia Lor­cas „Blut­hoch­zeit” und begann mit den Dreh­ar­bei­ten für DAS 11. GEBOT, in dem er an der Seite von Wil­liam Hurt einen jun­gen Mann spielt, der nach der Ent­las­sung aus der Marine nach Hause zurück­kehrt. Im Anschluss daran sah man ihn in Michel Gon­drys SCIENCE OF SLEEP – ANLEITUNG ZUM
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TRÄUMEN („La sci­ence des rêves”, 2006) in der Rolle des Sté­phane Miroux, einem Mann gefan­gen in sei­nen eige­nen Träu­men. Gleich dar­auf folgte BABEL mit Brad Pitt und Cate Blan­chett. Der Film unter der Regie von Ale­jan­dro Gon­zá­lez Inár­ritu wurde mit zahl­rei­chen Kri­ti­ker­prei­sen aus­ge­zeich­net, erhielt sie­ben Oscar-Nominierungen und den Gol­den Globe als Bes­ter Film – Drama. Bald dar­auf folgte EL PASADO (2007) von Hec­tor Babenco. Der Thril­ler han­delt von einem Mann (Ber­nal) und sei­ner Gelieb­ten, die von sei­ner Ex-Frau ter­ro­ri­siert wer­den. Zusätz­lich zum Schau­spie­len arbei­tet Ber­nal auch als Regis­seur und Pro­du­zent. Sein Regie­de­büt DEFICIT („Défi­cit”, 2007) beruht auf dem TV-Projekt „Ruta 32”, das Ber­nal auch pro­du­zierte. Die Geschichte han­delt von zwei Fami­lien aus ganz unter­schied­li­chen gesell­schaft­li­chen Klas­sen, die sich nach lan­ger Zeit bei einem Fami­li­en­tref­fen in Mexiko wie­der­se­hen. 2009 sah man ihn neben Tilda Swin­ton in LIMITS OF CONTROL (2009) von Jim Jar­mush, gefolgt von MAMMUT mit Michelle Wil­liams unter der Regie von Lukas Moo­dys­son. Zuletzt drehte er BRIEFE AN JULIA mit Amanda Sey­fried, TAMBIEN LA LLUVIA (2010), Regie: Iciar Bol­lain, gefolgt von A LITTLE BIT OF HEAVEN und THE LONELIEST PLANET von Julia Lok­tev für das ZDF.
Mit sei­nen lang­jäh­ri­gen Freun­den Diego Luna und Pablo Cruz grün­dete der viel­be­schäf­tigte Schau­spie­ler außer­dem die Pro­duk­ti­ons­firma Canana, mit dem Ziel, die Popu­la­ri­tät des mexi­ka­ni­schen Kinos zu stär­ken und zu bewei­sen, dass mexi­ka­ni­sche Independent-Filme auch beim ein­hei­mi­schen Publi­kum Erfolg haben können.

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