GAME OVER — SPIEL MIT DEM TEUFEL Kritik & Meinung
„GAME OVER – SPIEL MIT DEM TEUFEL“ von den Regisseuren Mans Marlid und Björn Stein wurde 2005 in Schweden gedreht und sollte einigen besser bekannt sein unter dem Name „Storm“. Die beiden wollten mit dem Film einen neuen Kultfilm schaffen der mit starken Charakteren, halsbrecherischer Action und comicverwandter Erzählstruktur neue Maßstäbe setzen sollte.
Doch ist ihnen das auch gelungen?
Story / Inhalt
Donnie, der nur DD (Eric Ericson) genannt wird, lebt ein rasantes Single-Party-Leben. Bei einer Taxifahrt wird der Szene-Journalist Zeuge einer haarsträubenden Szene: Eine Frau im Lederdress liefert sich eine wilde Verfolgungsjagd mit einer Gruppe bewaffneter Männer. Als sie sich in Donnies Taxi rettet, beginnt für ihn ein turbulentes Abenteuer. Die junge Frau, die sich “Promise” nennt, übergibt ihm einen mysteriösen Metallwürfel, den er öffnen muss, um ein großes Mysterium zu lösen. Dabei wird er in einen Abgrund aus Gewalt, Verfolgung und dunklen Geheimnissen seiner eigenen Vergangenheit gerissen.
Meinung zum Film
Eins muss man den Schweden lassen sie haben Mut zum Neuen, denn mit „GAME OVER – SPIEL MIT DEM TEUFEL“ wagen sie sich als Erste an eine ernsthafte Darstellung des moralischen Gewissens, was normalerweise als „Engelchen“ und „Teufelchen“ verhöhnt wird. Doch die zwei Schweden versuchen, den abergläubischen Kampf zweier widerstreitender Mächte um eine elende Menschenseele mit einer gewissen künstlerischen Expressivität zu begegnen.
Dem Protagonisten ist nicht wirklich klar, ob er sich in der Realität befindet, in einem Traum oder in einem Computerspiel. Der Film ist von der Erzählweise so komplex gestrickt, dass auch der Zuschauer keine Antwort auf die Frage findet und so mit in die Geschichte gerissen wird.
Doch diese Erzählweise und die Mischung aus Mystery, Horror und einigen anderen Genre macht es dem Zuschauer aber leider nicht gerade leicht herauszufinden, was der Film überhaupt aussagen will.
Der rege Wechsel der Schauplätze, Charaktere und Stimmungslagen trägt ebenfalls dazu bei, dass man zeitweise eher verwirrt ist, als sich in dem Film zurecht zu finden. Zwar fügt sich das ganze am Ende zu einem großen Ganzen zusammen, doch für das erste Mal ansehen ist es einfach zu viel.
Fazit
„GAME OVER – SPIEL MIT DEM TEUFEL“ hat einiges an Potenzial, was aber beim ersten Mal schauen nicht sichtbar wird. Doch wer dem Film noch eine zweite Chance gibt, wird durchaus gefallen an ihm finden.
von Steffen Müller
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Soundtrack
Schauspieler
Eva Röse
als LovaJoel Kinnaman
als Bartender-
Eric Ericson
als Donny 'DD' Davidson














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