Gnomeo und Julia Kritik & Meinung
Was wäre die Filmindustrie ohne die Vorlagen von William Shakespeare? So verwundert es nicht, das Jahr für Jahr neue Adaptionen von seinen Meisterwerken verfilmt werden. Kelly Asbury („Shrek 2″) hat mit seinem Werk „Gnomeo und Julia“ die wohl bekannteste Liebesstory aller Zeiten in den heimischen Vorgarten verfrachtet.
Story / Inhalt
Der Animationsfilm „Gnomeo and Juliet“ basiert auf dem Shakespeare-Drama „Romeo und Julia“, allerdings mit einem gravierenden Unterschied: Die Story spielt unter Gartenzwergen und die beiden Verliebten (gesprochen von James McAvoy und Emily Blunt) stehen in Gärten, die sich in einem Konkurrenzkampf befinden.
Meinung zum Film
Der Kampf der Capulets gegen die Montagues auf die Größe von Gartenzwergen zu bringen, ist an sich eine gute Idee, doch leider wurde „Gnomeo und Julia” eher wie das Stiefkind des Animationsfilmes behandelt und wanderte durch unzählige Produzentenhände und ganze sieben Drehbuchautoren machten sich an die Bearbeitung der Vorlage, bis sich endlich Touchstone ein Herz fasste und die Idee auf die Leinwand brachte.
So gut wie die Idee von „Gnomeo und Julia” ist, so schlecht wurde sie auch umgesetzt. Vergleicht man den Film bspw. mit „Toy Story 3″, an den er auch durchaus erinnert, fällt schnell auf, dass „Toy Story 3″ mit wesentlich mehr Hingabe gemacht wurde. „Gnomeo und Julia” hat zwar viele gute Ideen, aber die meisten werden nur angerissen und nicht bis zum Schluss durchgezogen.
Genauso klein wie die Zwerge ist auch leider ihre Charakterentwicklung, die vor allem beim älteren Kinozuschauer eine bessere Verbindung zwischen Zuschauer und Figur bewirkt hätte. Und so lässt einem die feurige Liebe zwischen Gnomeo und Julia größtenteils unberührt. Da können auch die Songs von Elton John nicht weiterhelfen.
Ein gutes Beispiel dafür ist der pinke Plastikflamingo, der über seine verloren gegangene Liebe berichtet. Wäre der Charakter besser ausgearbeitet und wäre er nicht als komischer Chaos-Kauz eingeführt worden, würde die Szene einen sicherlich auch berühren.
Für die Gestaltung von „Gnomeo und Julia”- wurde die Firma Starz („#9″) beauftragt, die ihre Sache sehr gut gemacht hat. Und so sind die Figuren sehr genau und mit Liebe zum Detail. Selbst die abbröckelnde Farbe von der Keramik lässt sich wunderbar erkennen.
Hätte man diese Detailtreue auch in die Charaktere gesteckt, würde der Film sicherlich auch wesentlich besser beim älteren Publikum ankommen. Doch für die jüngere Generation ist er mit seinem Witz und seiner Figurgestaltung sicherlich ein echtes Vergnügen.
Fazit
Gnomeo und Julia” ist eine gelungene Unterhaltung für jüngere Zuschauer.
von Steffen Müller
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Soundtrack
Schauspieler
Jason Statham
als Tybalt (voice)Emily Blunt
als Juilet (voice)James McAvoy
als Gnomeo (voice)Michael Caine
als Lord Redbrick (voice)Maggie Smith
als Lady Bluebury (voice)Julie Walters
als Lady Montague (voice)Patrick Stewart
als William Shakespeare (voice)Jim Cummings
als Featherstone (voice)Ashley Jensen
als Nanette (voice)Dolly Parton
als Dolly Gnome (voice)Matt Lucas
als Benny (voice)Hulk Hogan
als Terrafirminator V.O. (voice)Stephen Merchant
als Paris (voice)Ozzy Osbourne
als Fawn (voice)














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