Filme.Kino.DVD
Kinofilmer bei Twitter Kinofilmer bei Twitter

James McAvoy

James McA­voy wurde 1979 im schot­ti­schen Glas­gow gebo­ren und stu­dierte an der renom­mier­ten Royal Scot­tish Aca­demy of Music and Drama. In sei­ner noch jun­gen Kar­riere bewährte er sich bereits in einer gro­ßen Zahl von Bühnen-, Fern­seh– und Film-Produktionen und gilt als eines der größ­ten Schau­spiel­ta­lente Großbritanniens.

Prak­ti­sche Erfah­run­gen sam­melte McA­voy mit klei­ne­ren Rol­len in Pro­jek­ten wie dem Welt­kriegs­drama „Rege­ne­ra­tion“ (neben Jona­than Pryce und Dou­gray Scott) sowie der extrem erfolg­rei­chen HBO-Serie „Band of Bro­thers“, pro­du­ziert von Tom Hanks und Ste­ven Spiel­berg. Rich­tig bekannt wurde er in Groß­bri­tan­nien dann durch die Rolle des Josh in der Chan­nel 4-Adaption von Zadie Smiths belieb­tem Roman „White Teeth“ mit Geral­dine James, John Simm und Nao­mie Har­ris in den Haupt­rol­len. Durch diese Rolle wurde Hol­ly­wood auf ihn auf­merk­sam und 2002 spielte er den Lety Atrei­des II in der mit einem Emmy aus­ge­zeich­ne­ten Mini­se­rie „Child­ren of Dune“ von Greg Yai­ta­nes und an der Seite von Susan Saran­don und Ste­ven Berkoff.

Die Zahl der ange­bo­te­nen Rol­len nahm mit der Zeit zu und schon bald spielte McA­voy den Dan Fos­ter in dem mit einem BAFTA prä­mier­ten Polit-Drama „State of Play“ mit Bill Nighy, John Simm und Kelly Mac­do­nald. Das Dreh­buch zu der Serie stammte von Paul Abbott, Regie führte David Yates. Die Serie lief im Herbst 2003 in Groß­bri­tan­nien und 2004 dann auf BBC Ame­rica. Sie wurde zu einem der erfolg­reichs­ten bri­ti­schen TV-Exporte der ver­gan­ge­nen Jahre.

Doch nicht nur im Fern­se­hen ging McA­voy einen erfolg­rei­chen Weg, auch auf der Lein­wand fei­erte er Erfolge, zum Bei­spiel mit Ste­phen Frys Komö­die BRIGHT YOUNG THINGS („Bright Young Things“, 2003), die im Okto­ber 2004 in die Kinos kam. Der Film wurde mit inter­na­tio­na­ler Star-Besetzung gedreht, dar­un­ter Emily Mor­ti­mer, Dan Aykroyd, Peter O’Toole, Jim Broad­bent, Richard E. Grant und viele andere.  In Ame­rika kam der Film im August 2005 in die Kinos.

Mit sei­nem Por­trät eines Auto­die­bes in der mit einem BAFTA aus­ge­zeich­ne­ten Chan­nel 4-Serie „Shame­l­ess“, aus­ge­strahlt 2004, wuchs McA­voys Popu­la­ri­tät wei­ter an. Die Serie nach dem Dreh­buch von Paul Abbott erzählt vom Glück und Unglück einer Fami­lie in Man­ches­ter. McA­voy wurde 2004 bei den Bri­tish Comedy Awards für den Best Comedy New­co­mer nominiert.

2004 erhielt McA­voy dann die erste Spielfilm-Hauptrolle neben Romola Garai in INSIDE I’M DANCING (US-Titel: RORY O’SHEA WAS HERE, „Inside I’m Dancing“, 2004). Der Film von Damien O’Donnell erzählt die Geschichte eines jun­gen Iren mit Duchenne-Muskeldystrophie, der sei­nen gelähm­ten Freund bei sei­nem Kampf um phy­si­sche und emo­tio­nale Frei­heit unter­stützt. Der Film und spe­zi­ell McA­voys schau­spie­le­ri­sche Leis­tung darin fan­den gro­ßen Anklang bei der Kri­tik. Bei den Lon­don Film Cri­tics Cir­cle Awards wurde er des­halb 2005 als Bri­tish Actor of the Year nomi­niert. Im Februar 2005 kam der Film in die US-Kinos. Im Dezem­ber dar­auf kam der lang erwar­tete Disney-Film THE CHRONICLES OF NARNIA: THE LION, THE WITCH AND THE WARDROBE („Die Chro­ni­ken von Nar­nia: Der König von Nar­nia“, 2005) auf die Lein­wand. McA­voy spielt darin den Faun Mr. Tum­nus. Der Film von And­rew Adam­son ist eine Adap­tion des gleich­na­mi­gen Romans von C. S. Lewis und war außer­dem mit Tilda Swin­ton in der Haupt­rolle besetzt. Er wurde ein gro­ßer inter­na­tio­na­ler Erfolg und erreichte Platz 20 jener Filme mit den höchs­ten Ein­spiel­er­geb­nis­sen. Für seine Rolle gewann McA­voy bei den BAF­TAs 2006 den Rising Star Award und wurde im glei­chen Jahr bei den Lon­don Film Cri­tics Cir­cle Awards als Bri­tish Actor of the Year in a Sup­porting Role nominiert.

Im Som­mer 2005 reiste McA­voy nach Uganda, wo er in THE LAST KING OF SCOTLAND („Der letzte König von Schott­land – In den Fän­gen der Macht“, 2006) von Oscar– und BAFTA-Gewinner Kevin Mac­do­nald spielte. McA­voy war als Nicho­las Gar­ri­gan zu sehen, ein schot­ti­scher Arzt, der in Uganda der Leib­arzt von Idi Amin wird, einem der bar­ba­rischs­ten Herr­scher der Geschichte, gespielt von Forest Whi­ta­ker. Für diese Rolle wurde McA­voy für einen BAFTA, einen Euro­pean Film Award, einen BIFA und einen Lon­don Film Cri­tics Cir­cle Award nominiert.

Nach sei­ner Rück­kehr nach Groß­bri­tan­nien über­nahm er für HBO die Haupt­rolle in der Adap­tion von David Nichols Erfolgs­ro­man STARTER FOR 10 („Star­ter for 10“, 2006). Regie führte Tom Vaug­han, pro­du­ziert wurde der Film von Tom Hanks. Neben McA­voy stan­den auch Alice Eve, Rebecca Hall, Bene­dict Cum­ber­batch und Cathe­rine Tate vor der Kamera. Der Film fei­erte 2006 beim Toronto Film Fes­ti­val Premiere.

Sein nächs­tes Pro­jekt war PENELOPE („Pene­lope“, 2006) von Mark Pal­ansky. Neben Reese Wit­her­spoon, Chris­tina Ricci und Richard E. Grant spielt McA­voy darin einen Mann, der einer jun­gen Frau hilft, die durch einen Fluch mit einer Schwei­nenase gestraft ist.

Im April 2006 zog es McA­voy nach Dub­lin, wo er unter der Regie von Julian Jar­rold und neben Dame Mag­gie Smith und Julie Wal­ters mit den Arbei­ten an BECOMING JANE („Geliebte Jane“, 2007) begann. Er ver­kör­pert darin den bril­lan­ten iri­schen Gau­ner Tom Lefroy, des­sen Affäre mit Jane Aus­ten (Anne Hat­ha­way) diese dazu inspi­rierte, „Pride and Pre­ju­dice“ („Stolz und Vor­ur­teil“) zu schreiben.

Von Dub­lin ging es für McA­voy zurück nach Groß­bri­tan­nien, wo er mit der Arbeit an Joe Wrights ATONEMENT („Abbitte“, 2007) begann, einer Adap­tion von Ian McE­wans Roman mit Keira Knight­ley, Brenda Ble­thyn und Romola Garai in wei­te­ren Rol­len. Er spielt Rob­bie Tur­ner, einen Cambridge-Studenten, dem fälsch­li­cher­weise eine Ver­ge­wal­ti­gung vor­ge­wor­fen wird. Unter dem Ein­druck der Anschul­di­gun­gen zieht der Mann in den Zwei­ten Welt­krieg. Pre­miere fei­erte ATONEMENT 2007 bei den Film­fest­spie­len von Vene­dig, er kam im Sep­tem­ber des Jah­res in Groß­bri­tan­nien und im dar­auf­fol­gen­den Dezem­ber in den USA in die Kinos. McA­voy erhielt für seine dar­stel­le­ri­sche Leis­tung Nomi­nie­run­gen für einen Gol­den Globe und einen BAFTA als Bes­ter Schau­spie­ler und gewann Preise von dem Lon­don Film Cri­tics’ Cir­cle, dem Santa Bar­bara Inter­na­tio­nal Film Fes­ti­val und den U.K. Regio­nal Critics.

2007 stand McA­voy neben Ange­lina Jolie in Timur Bek­mam­be­tovs WANTED („Wan­ted“, 2008) vor der Kamera, einem Kas­sen­schla­ger, der auf den Comics von Mark Mil­lar und J.G. Jones basiert. Der Film spielte welt­weit 340 Mil­lio­nen Dol­lar ein.

2008 drehte McA­voy in Deutsch­land THE LAST STATION („Ein rus­si­scher Som­mer“, 2009), ein his­to­ri­sches Drama über Leo Tol­stois Ver­such, Ruhm und Wohl­stand mit dem Gelöb­nis, ein Leben ohne mate­ri­elle Werte zu füh­ren, in Ein­klang zu brin­gen. Regie führte Michael Hoffman.

McA­voy spielt außer­dem die Haupt­rolle in Robert Red­fords THE CONSPIRATOR („Die Lin­coln Ver­schwö­rung“, 2010) als jun­ger Anwalt, der die Ver­tei­di­gung der ein­zel­gän­ge­ri­schen Frau in dem Pro­zess um Abra­ham Lin­colns Ermor­dung übernimmt.

von

Eure Meinungen & Kommentare

Wie findest Du den Film "James McAvoy"? Wir freuen uns auf Deine Meinung!

?
DU