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John Cusack

Mit einem zwei Jahr­zehnte umspan­nen­den ein­drucks­vol­lem OEu­vre ist John Cusack zu einem der ver­sier­tes­ten und meist geach­te­ten Hollywood-Schauspieler sei­ner Gene­ra­tion avan­ciert. Sowohl für seine dra­ma­ti­schen wie für seine komi­schen Rol­len erhielt er Kri­ti­ker­lob und pres­ti­ge­träch­tige Aus­zeich­nun­gen.
Zuletzt war Cusack in der Komö­die HOT TUB – DER WHIRLPOOL… IST ‘NE VERDAMMTE ZEITMASCHINE (”Hot Tub Time Machine‛, 2010) und in 2012 (”2012‛, 2009) zu sehen.

Zu sei­nen Fil­men der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit gehört auch die Roman­tik­ko­mö­die MEIN KIND VOM MARS (”Mar­tian Child“, 2007) mit Amanda Peet, Oli­ver Platt und Joan Cusack. Darin stellt er einen Autor dar, der, vom Tod sei­ner Ver­lob­ten erschüt­tert, einen sechs­jäh­ri­gen Jun­gen adop­tiert, der davon über­zeugt ist, vom Mars zu stam­men. In Mikael Håf­ströms ZIMMER 1408 (”1408“, 2007) spielte er Mike Ens­lin, einen Spe­zia­lis­ten für über­na­tür­li­che Phä­no­mene, der ein New Yor­ker Geister-Hotel als urbane Legende ent­lar­ven möchte. Bei den Recher­chen für sei­nen Roman über­nach­tet er in dem berüch­tig­ten Zim­mer 1408, wo er auf die harte Tour erfährt, dass alle schein­ba­ren Mythen und Zufälle genau das Gegen­teil sind.
In der Independent-Produktion GRACE IS GONE (”Grace is Gone‛, 2007) war er in der Rolle des Stan­ley Phil­lips zu sehen – eines jun­gen Vaters, der mit sei­nen Töch­tern spon­tan zu einer Auto­tour auf­bricht, als er erfährt, dass seine Frau Grace beim Mili­tär­ein­satz im Irak umkam. Cusack pro­du­zierte den Film, der bei sei­ner Pre­miere beim Sun­dance Film Fes­ti­val 2007 den Publi­kums­preis bekam, mit sei­ner Pro­duk­ti­ons­firma New Crime Pro­duc­tions in Zusam­men­ar­beit mit Plum Pic­tures. Im glei­chen Jahr war Cusack in WAR, INC. – SIE BESTELLEN KRIEG: WIR LIEFERN! (”War, Inc.‛) mit Joan Cusack, Marissa Tomei, Hil­ary Duff und Sir Ben Kings­ley zu sehen, einer Pro­duk­tion sei­ner New Crime Pro­duc­tions, für die er mit Jeremy Pik­ser und Mark Leyner das Dreh­buch schrieb. In der in der Zukunft ange­sie­del­ten Geschichte spielt er einen Auf­trags­kil­ler, der den Vor­stands­chef eines gro­ßen Kon­zerns umbrin­gen soll.
2005 spielte Cusack neben Billy Bob Thorn­ton in der schwar­zen Komö­die THE ICE HARVEST nach dem Roman von Scott Phil­lips, bei der Harold Ramis Regie führte. Im Jahr zuvor war er in DAS URTEIL (”Runa­way Jury‛) neben den Hollywood-Legenden Gene Hack­man und Dus­tin Hoff­man zu sehen, einer Ver­fil­mung des gleich­na­mi­gen Best­sel­lers von John Gris­ham.
2003 spielte Cusack neben Amanda Peet, Alfred Molina und Ray Liotta in James Man­golds Thril­ler IDENTITÄT – IDENTITY (”Iden­tity‛). In dem kon­tro­ver­sen MAX (2002) por­trä­tierte er Max Roth­man, einen elegant-gebildeten Kavallerie-Offizier a.D., der in seine Hei­mat­stadt Mün­chen zurück­kehrt, um eine Kunst­ga­le­rie zu grün­den. Dort trifft er einen wei­te­ren auf­stre­ben­den Künst­ler – den jun­gen Adolf Hit­ler (Noah Tay­lor). Der Film, den Cusack auch pro­du­zierte, wurde 2002 beim Film­fes­ti­val von Toronto auf­grund sei­nes kon­tro­ver­sen The­mas heiß dis­ku­tiert.
2001 wurde Cusack für seine Rolle in der Ver­fil­mung von Nick Horn­bys Roman HIGH FIDELITY (”High Fide­lity‛, 2000) für einen Gol­den Globe nomi­niert – in der Kate­go­rie ‚Beste dar­stel­le­ri­sche Leis­tung eines Schau­spie­lers in einem Kino­film – Komö­die oder Musi­cal’. Cusack kopro­du­zierte den Film und schrieb auch das Dreh­buch mit Steve Pink und D.V. DeVin­cen­tis. In wei­te­ren Rol­len spiel­ten Jack Black, Lisa Bonet, Cathe­rine Zeta-Jones und Joan Cusack.
1999 war Cusack in der schwar­zen Komö­die BEING JOHN MALKOVICH (”Being John Mal­ko­vich‛) zu sehen. Für seine Leis­tung erhielt er eine Inde­pen­dent Spi­rit Award-Nominierung als bes­ter Schau­spie­ler. Im glei­chen Jahr stellte er den Nel­son Rocke­fel­ler in DAS SCHWANKENDE SCHIFF (”Cradle Will Rock‛) dar, bei dem Tim Rob­bins für Regie und Buch
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ver­ant­wort­lich zeich­nete. Seine Co-Stars in die­sem Ensemble-Drama waren Emily Wat­son, Cary Elwes, Angus McFad­den, Susan Saran­don, Hank Aza­ria, John Tur­turro, Ruben Bla­des und Vanessa Red­grave. Mit Billy Bob Thorn­ton, Ange­lina Jolie und Cate Blan­chett trat er in Mike Newells Komö­die TURBULENZEN – UND ANDERE KATASTROPHEN (”Pus­hing Tin‛, 1999) auf, und im glei­chen Jahr spielte er in dem tra­di­tio­nel­len HBO-Western ”Rei­ter auf ver­brann­ter Erde‛ (”The Jack Bull‛), für den sein Vater Dick Cusack das Dreh­buch geschrie­ben hatte.
Im Dezem­ber 1998 spielte er unter der Regie von Ter­rence Malick in dem Zwei­ten Weltkriegs-Epos DER SCHMALE GRAT (”The Thin Red Line‛) – nach dem Roman von James Jones über die Schlacht von Gua­dal­ca­nal. Mit­glie­der des Ensem­bles waren George Cloo­ney, Woody Har­rel­son, Nick Nolte, Gary Old­man, Sean Penn, Bill Pull­man und John Tra­volta.
1997 hatte Cusack neben Joan Cusack, Dan Aykroyd und Min­nie Dri­ver die Haupt­rolle in EIN MANN, EIN MORD (”Grosse Pointe Blank“), einer Komö­die über einen Auf­trags­kil­ler, der wäh­rend sei­nes Highschool-Klassentreffens eine spi­ri­tu­elle Krise erlebt. Cusack, der auch als Co-Autor und Pro­du­zent fun­gierte, erhielt dafür begeis­terte Kri­ti­ken. Dies war das erste von New Crime ent­wi­ckelte und pro­du­zierte Pro­jekt.
Eben­falls 1997 war Cusack neben Nico­las Cage, John Mal­ko­vich und Steve Bus­cemi in CON AIR (”Con Air‛) zu sehen, den Simon West insze­nierte. Gegen Ende des Jah­res spielte er mit Kevin Spacey in MITTERNACHT IM GARTEN VON GUT UND BÖSE (”Mid­night in the Gar­den of Good and Evil‛), bei dem Clint East­wood Regie führte. In der Adap­tion des Sachbuch-Bestsellers von John Berendt stellte Cusack die Figur des John Kelso dar – die Film­ver­sion des Autors/Erzählers. Dar­über hin­aus fun­gierte er als Syn­chron­spre­cher des Fox-Animationsfilms ANASTASIA (”Ana­st­asia‛, 1997) – neben sei­nen Kol­le­gen Meg Ryan als Titel­hel­din, Chris­to­pher Lloyd als Raspu­tin und Kel­sey Gram­mer als Vla­di­mir.
1995 spielte Cusack neben Al Pacino in CITY HALL (”City Hall‛), den Harold Becker insze­nierte. 1994 drehte er wie­der mit Woody Allen, der ihn 1991 in SCHATTEN UND NEBEL (”Shadows and Fog‛) besetzt hatte.
Zu sei­nen wei­te­ren Fil­men zäh­len unter ande­rem WILLKOMMEN IN WELLVILLE (”The Road to Well­ville‛, 1994), DER PREIS DER MACHT (”True Colors‛, 1991), BROADCAST NEWS – NACHRICHTENFIEBER (”Broad­cast News‛, 1987), STAND BY ME – DAS GEHEIMNIS EINES SOMMERS (”Stand By Me‛, 1986) und LANNY DREHT AUF (”Bet­ter Off Dead“, 1985).
Cusack drehte auch meh­rere Roman­tik­ko­mö­dien, dar­un­ter WEIL ES DICH GIBT (”Seren­di­pity‛, 2000) mit Kate Beck­in­sale, AMERICA’S SWEETHEARTS (”America’s Swee­the­arts‛, 2001) mit Julia Roberts, Cathe­rine Zeta-Jones und Billy Crys­tal.
Das Publi­kum wurde zum ers­ten Mal auf Cusack auf­merk­sam, als er in ver­schie­de­nen Klas­si­kern der 80er spielte, dar­un­ter DER VOLLTREFFER (”The Sure Thing‛, 1985), TEEN LOVER (”Say Anything‛, 1989) und DAS DARF MAN NUR ALS ERWACHSENER (”Six­teen Cand­les‛, 1984).
Cusack pen­delt der­zeit zwi­schen Los Ange­les und Chicago

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