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Kathy Bates

KATHY BATES erhielt für ihre Arbeit auf der Bühne, der Kino­lein­wand und im Fern­se­hen zahl­rei­che Aus­zeich­nun­gen. Für ihre Dar­stel­lung des fana­ti­schen Fans Annie Wil­kes in Rob Rei­ners Stephen-King-Bestsellerverfilmung MISERY („Misery“, 1990) gewann sie sowohl einen Oscar® als auch einen Gol­den Globe®. 1999 stand sie auf der Nomi­nier­ten­liste bei den Aca­demy Awards®, den Gol­den Glo­bes® und den BAF­TAs für ihre schau­spie­le­ri­sche Leis­tung in Mike Nichols’ PRIMARY COLORS („Mit aller Macht“, 1998).

Gewon­nen hat sie schließ­lich einen Screen Actors Guild (SAG) Award sowie einen Cri­tics Choice Award. Ihre dritte Oscar®-Nominierung erhielt sie für ihre Rolle in Alex­an­der Pay­nes ABOUT SCHMIDT („About Schmidt“, 2002), die ihr fer­ner auch Nomi­nie­run­gen bei den Gol­den Glo­bes® und den SAG Awards ein­brachte sowie den Preis als beste Neben­dar­stel­le­rin der Natio­nal Board of Review Awards. Auch mit Jon Avnets FRIED GREEN TOMATOES („Grüne Toma­ten“, 1991) fei­erte sie Erfolge: Sowohl bei den Gol­den Glo­bes als auch den BAFTA Awards wurde sie für einen Preis vor­ge­schla­gen. Und mit James Came­rons Block­bus­ter TITANIC („Tita­nic“, 1997) durfte sie sich mit dem gesam­ten Ensem­ble über eine Nomi­nie­rung bei den SAG Awards freuen.

Der­zeit ist sie im Fern­se­hen als Har­riet „Harry“ Korn in der erfolg­rei­chen Serie „Harry’s Law“ von NBC zu sehen. David E. Kel­ley ist Autor und aus­füh­ren­der Pro­du­zent der Serie.

 

Ihre ellen­lange Fil­mo­gra­phie umfasst Titel wie VALENTINE’S DAY („Valen­tins­tag“, 2010), THE BLIND SIDE („Blinde Side – Die große Chance“, 2009), CHÉRI („Chéri – Eine Komö­die der Eitel­kei­ten“, 2009), REVOLUTIONARY ROAD („Zei­ten des Auf­ruhrs“, 2008), THE DAY THE EARTH STOOD STILL („Der Tag, an dem die Erde still­stand“, 2008), PERSONAL EFFECTS (2009), P.S. I LOVE YOU („P.S. Ich Liebe Dich“, 2007), FRED CLAUS („Die Gebrü­der Weih­nachts­mann“, 2007), FAILURE TO LAUNCH („Zum Aus­zie­hen ver­führt“, 2006), LITTLE BLACK BOOK („Die Ex-Freundinnen mei­nes Freun­des“, 2004), DRAGONFLY („Im Zei­chen der Libelle“, 2002), AMERICAN OUTLAWS („Ame­ri­can Out­laws“, 2001), THE WATERBOY („Water­boy – Der Typ mit dem Was­ser­scha­den“, 1998), THE WAR AT HOME („Die Hei­mat­front“, 1996), DOLORES CLAIBORNE („Dolo­res“, 1995), A HOME OF OUR OWN („Wilde Kas­ta­nien“, 1993), PRELUDE TO A KISS („Bodys­witch – Ver­hexte Küsse“, 1992), SHADOWS AND FOG („Schat­ten und Nebel“, 1991), AT PLAY IN THE FIELDS OF THE LORD („Ein Pfeil in den Him­mel“, 1991), DICK TRACY („Dick Tracy“, 1990), MEN DON’T LEAVE („Ver­rückte Zei­ten“, 1990), COME BACK TO THE FIVE AND DIME, JIMMY DEAN, JIMMY DEAN („Komm’ zurück, Jimmy Dean“, 1982), STRAIGHT TIME („Stunde der Bewäh­rung“, 1978) und TAKING OFF („Ich bin durch­ge­brannt“, 1971). Als Syn­chron­spre­che­rin konnte sie das Kino­pu­bli­kum in Jerry Sein­felds ani­mier­ter Komö­die BEE MOVIE („Bee Movie – Das Honig­kom­plott“, 2007) sowie in CHARLOTTE’S WEB („Schwein­chen Wil­bur und seine Freunde“, 2006) und THE GOLDEN COMPASS („Der gol­dene Kom­pass“, 2007) hören. Zu ihren kom­men­den Pro­jek­ten zäh­len A LITTLE BIT OF HEAVEN (2011) und YOU MAY NOT KISS THE BRIDE (2011).

 

Neben ihren lau­fen­den TV-Projekten zählt auch die Mini­se­rie „Alice“ von FX, in der sie als Queen of Hearts zu sehen war und für die sie eine Nomi­nie­rung bei den Emmy Awards® erhielt, zu ihren Arbei­ten im Fern­seh­be­reich. Für den 1996 aus­ge­strahl­ten HBO-Film „The Late Shift“ wurde Bates sowohl mit einem Gol­den Globe als auch einem SAG Award und einer Nomi­nie­rung bei den Emmys geehrt. Für ihre dar­stel­le­ri­sche Leis­tung in dem Musi­cal „Annie“ stand sie aber­mals auf der Nomi­nier­ten­liste bei den Gol­den Glo­bes®, den Emmys und den SAG Awards. Die Screen Actors Guild schlug sie erneut für den Fern­seh­film „My Sister’s Kee­per“ für einen Preis vor. Vier wei­tere Male war sie bei den Emmys nomi­niert und zwar für ihre Arbeit an den Pro­jek­ten „3rd Rock from the Sun“, „Six Feet Under“, „Warm Springs“ und „Ambu­lance Girl“, den sie auch inszenierte.

 

Auch ihre Arbeit hin­ter der Kamera brachte ihr bereits Ehrun­gen ein. Bates insze­nierte für A&E den Fern­seh­film „Dash and Lilly“ mit Sam She­pard und Judy Davis, der neun Mal für einen Emmy nomi­niert wurde, unter ande­rem für die Beste Regie. Fer­ner führte sie bei fünf Epi­so­den der HBO-Serie „Sixt Feet Under“ Regie und gewann für die Folge mit dem Titel „Twi­light“ einen Direc­tors Guild of Ame­rica Award. Ihre Arbeit als Regis­seu­rin umfasst dar­über hin­aus Epi­so­den von Serien wie „Oz“, „NYPD Blue“ sowie „Homi­cide: Life on the Street“.

 

Als Thea­ter­schau­spie­le­rin machte sich Bates zuerst in New York einen Namen. Für die Dar­stel­lung der selbst­mord­ge­fähr­de­ten Toch­ter in der ori­gi­nä­ren Broadway-Produktion von Mar­sha Normans mit einem Pulit­zer Preis aus­ge­zeich­ne­tem Stück „’night Mother“ wurde Bates für einen Tony Award® vor­ge­schla­gen. Ihr Auf­tritt als Fran­kie in der Off-Broadway-Inszenierung „Fran­kie and Johnny in the Clair de Lune“ sowie ihre Rolle als Elsa Bar­low in Athol Fugards „The Road to Mecca“ (in des­sen Ver­fil­mung sie auch mit­spielte) bescherte ihr je einen Obie Award.

 

Bates, die aus Mem­phis, Ten­nes­see stammt, schloss ihr Kunst­wis­sen­schafts­stu­dium an der Sou­thern Metho­dist Uni­ver­si­tät 1970 mit einem Bache­lor ab. 2002 ver­lieh ihr die Insti­tu­tion einen Ehrendoktortitel.

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