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Largo Winch 2 — Die Burma-Verschwörung Kritik & Meinung

Das War­ten hat ein Ende, denn end­lich erscheint „Largo Winch 2 – Die Burma-Verschwörung“ auf DVD und Blue-Ray.

Doch kann der Film an den Erfolg sei­nes Vor­gän­gers anknüp­fen oder ist er nur ein bil­li­ger Abklatsch, um mit dem guten Namen noch­mal Geld zu verdienen?

Story / Inhalt

Nach dem Tod sei­nes Adop­tiv­va­ters wird Largo Winch für ihn selbst völ­lig über­ra­schend zum Vor­stand der mil­li­ar­den­schwe­ren W Group ernannt. Mit sei­ner Ent­schei­dung, sei­nen neuen Reich­tum für die Grün­dung einer gemein­nüt­zi­gen Ein­rich­tung zu nut­zen, stößt er dem Auf­sichts­rat und den Aktio­nä­ren vor den Kopf. Kurz dar­auf wird er auf dubiose Weise eines Ver­bre­chens an der Mensch­heit beschul­digt, das er in sei­ner Ver­gan­gen­heit began­gen haben soll, und muss flie­hen. Im Dschun­gel von Burma will er den Beweis sei­ner Unschuld erbringen.

Mei­nung zum Film

Das Largo Winch nicht die Standard-Actionfigur ala James Bond ist, haben wir euch ja schon in unse­rer Review zu „Largo Winch — Töd­li­ches Erbe“ beschrie­ben. Auch, dass die Figur in Frank­reich ech­ten Kult­sta­tus hat. Im ers­ten Teil ging es um die Umstände, denen Largo sein Erbe ver­dankte und die Auf­klä­rung des Mor­des an sei­nen Adop­tiv­va­ters Nerio Winch. Da der erste Teil so ein Erfolg war, führt wie­der ein­mal Jérôme Salle Regie und insze­niert ein über­durch­schnitt­li­ches Actionabenteuer.

Largo Winch ist und bleibt ein fran­zö­si­scher James Bond und so gibt es auch dies­mal jede Menge Ver­fol­gungs­jag­den, Ero­tik und spitze Kampf­sze­nen. Dies­mal sogar in einem Flug­zeug und im freien Fall. Alles ist prä­zise und sau­ber insze­niert und somit eine per­fekte Grund­lage für einen actionge­la­de­nen Film­abend. Regis­seur Salle geht sogar so weit, dass alles, was sei­ner Action im Weg steht rasch bei Seite gefegt wird. Und so ist in „Largo Winch 2 – Die Burma-Verschwörung“ die inter­na­tio­na­len Straf­ver­fol­gung ein Klacks und die Staats­an­wäl­tin wickelt Schwei­zer Ban­ker und aus­län­di­sche Behör­den um den Fin­ger. Doch dies stört eigent­lich nicht wei­ter, denn schließ­lich geht es in dem Film um jede Menge Action und nicht um tief­grün­dige Politikprobleme.

Die Dreh­buch­au­to­ren Julien Rap­peneau und Salle hat­ten bei Largo Winch sicher­lich nicht viel zu tun, denn hier geht es nicht um poli­ti­sche Kon­flikte und Inter­es­sen oder die men­schen­ver­ach­ten­den Hand­lun­gen der Wirt­schafts­bosse, um ihre Inter­es­sen durch­zu­set­zen. Sie schnei­den diese The­men zwar leicht an, aber eigent­lich die­nen sie nur dazu um die ganze Action in einen Hand­lungs­strang zu quet­schen. Aber so ist das nun mal in die­sem Genre.

Tomer Sis­ley spielt, wie bereits im ers­ten Teil, einen durch­weg sym­pa­thi­schen Hel­den, den man ihm in jeder Sekunde des Films abkauft und ist die TOP-Besetzung für diese Rolle. Auch Sharon Stone merkt man sicht­lich die Freude an ihrer Rolle an, die eine leichte Par­odie auf „Basic Instinct” ist.

Fazit

„Largo Winch 2 – Die Burma-Verschwörung“ ist ein Muss für alle Fans des ers­ten Teils. Doch auch für alle ande­ren bie­ter er jede Menge Action und per­fekte Unterhaltung.

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