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Lotta aus der Krachmacherstrasse — TV-Serie Kritik & Meinung

Neben Volvo und IKEA gehö­ren die Bücher der Kin­der­buch­au­to­rin Astrid Lind­gren (1907–2002) zu den erfolg­reichs­ten schwe­di­schen Export­ar­ti­keln. Mit über 145 Mil­lio­nen ver­kauf­ten Exem­pla­ren, davon in Deutsch­land etwa 20 Mil­lio­nen, ist Lind­gren die erfolg­reichste Kin­der­buch­au­to­rin der Welt. Sie erfand so bekannte Figu­ren wie Pippi Lang­strumpf, Michel aus Lön­ne­berga, Lotta aus der Krach­ma­cher­straße, Ronja Räu­ber­toch­ter, Kalle Blom­quist, Karls­son vom Dach oder die Brü­der Löwen­herz. Auch die „Kin­der aus Bul­lerbü“ oder „Ferien auf Salt­kro­kan“ ken­nen fast alle Kinder.

Astrid Lind­grens Geschich­ten zeich­nen sich durch rea­lis­ti­sche und fan­tas­ti­sche Ele­mente und eine direkte Spra­che aus. Sie kom­men ohne den auf­dring­li­chen päd­ago­gi­schen Zei­ge­fin­ger aus und begeis­tern in allen Kul­tur­krei­sen kleine und grö­ßere Kin­der. Schon die meis­ten Kin­der im Vor­schul­al­ter, die noch nicht lesen kön­nen, ken­nen die Lindgren-Helden aus den ori­gi­nel­len und gut an den Buch­vor­la­gen ori­en­tier­ten Ver­fil­mun­gen aus Schwe­den. Pas­send zur kal­ten Jah­res­zeit mit lan­gen Win­ter­aben­den und der Weih­nachts­zeit bringt Uni­ver­sum Film auf drei DVDs neue Aben­teuer Astrid Lind­grens mit klei­nen Hel­den her­aus. Die knapp halb­stün­di­gen Epi­so­den mit abge­schlos­se­nen Hand­lun­gen sind für unge­dul­dige Klein­kin­der bes­ser geeig­net als 90-minütige Spielfilme.

Inhalt „Lotta aus der Krach­ma­cher­strasse – TV-Serie“

Von 1958 bis 1990 ent­stan­den die Geschich­ten von den Kin­dern der Krach­ma­cher­straße, allen voran die kleine Lotta. Wie bei Pippi Lang­strumpf und Michel aus Lön­ne­berga pro­du­zierte das schwe­di­sche Fern­se­hen auch zu die­sen Büchern Kino­filme und eine TV-Serie. Sie­ben von­ein­an­der unab­hän­gige Fol­gen von je etwa 25 Minu­ten Länge erzäh­len die lus­ti­gen Geschich­ten aus­führ­li­cher und für die Kin­der kurz­wei­li­ger als die bei­den Kino­filme. Die Lotta-Verfilmungen ent­stan­den 1992 unter der Regie von Johanna Hald mit Grete Hav­nesköld in der Haupt­rolle. Es sind somit die neu­es­ten schwe­di­schen Astrid-Lindgren-Verfilmungen.

Die kleine Lotta aus der Krach­ma­cher­strasse ist fest davon über­zeugt, dass sie alles kann. Sin­gen, Pfei­fen und den Haus­halt machen, das kann sie. Doch man­ches, wie Fahr­rad­fah­ren, muss auch sie erst noch ler­nen. Mit ihren bei­den Geschwis­tern, Mia (Linn Glop­pe­stad) und Jonas (Mar­tin Anders­son), aber auch alleine, geht Lotta oft auf Aben­teu­er­tou­ren. Hier­bei pas­sie­ren viele auf­re­gende Dinge beim Fami­li­en­aus­flug zum Wald­see oder mit Mama (Bea­trice Järas) im Zug, der sie zum Som­mer­ur­laub bei den Groß­el­tern aufs Land bringt. Die voll­stän­dige Fern­seh­se­rie ent­hält fol­gende Epi­so­den: Scho­ko­la­den­weih­nachts­män­ner zu Ostern, Beim Zahn­arzt, Ein rich­ti­ges Fahr­rad, Jonas fällt ins Was­ser, Ein Weih­nachts­baum muss her, Bahn­fah­ren ist lus­tig und Umzug auf den Dachboden.

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