Mindhunters Kritik & Meinung
Es gibt doch nichts Schöneres als einen richtig mitreißenden Psycho-Schocker. Der Zuschauer wird bis kurz vor dem Ende im Unklaren gelassen, wer eigentlich der Mörder ist. Mit jeder Minute taucht er immer weiter in die Tiefen der kranken Psyche des Mörders ein und von Szene zu Szene freundet er sich immer mehr mit den einzelnen Figuren an, die nach und nach alle wegsterben.Filme wie „Sieben“ oder „Idendität“ haben gezeigt, dass es möglich ist, dem Zuschauer genau ein solches Gefühl zu vermitteln, aber schafft es Renny Harlins „Mindhunters“ sich neben solchen Größen einzureihen?
Story / Inhalt
Sie sind die sieben besten jungen FBI-Agenten des FBI, ausgebildet als Profiler, um sich in der Gedankenwelt von psychopatischen Killern versetzen zu können. In ihrer Abschlussprüfung sollen die ehrgeizigen Nachwuchs-Agenten auf einer verlassenen Insel simulierte Mordfälle aufklären. Dass der Wettstreit um Erfolg und Ehre allerdings zum Kampf um das eigene Leben wird, ahnt keiner von ihnen. Hochmotiviert stürzen sich die angehenden Profiler auf ihren Übungsfall, verfolgen Spuren, untersuchen Indizien und tappen dabei in einen perfekt inszenierten Hinterhalt. Aus der Simulation wird urplötzlich Ernst – ein echter Mörder geht um, und ein Agent nach dem anderen fällt ihm zum Opfer. Es beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit – und gegen das wachsende Misstrauen, denn der Täter kann nur einer von ihnen sein…
Meinung zum Film
In „Mindhunters“ spielt eine einfache Armbanduhr eine tragende Rolle, denn immer wenn eine solche gefunden wird ist es Zeit für einen der Sieben FBI Agenten zu sterben. Es macht auch durchaus Spaß zu erraten, wer als nächstes sterben wird und wie. Auch der Schluss-Akt kommt sehr überraschend daher und lässt somit den Zuschauer bis zur letzten Minute im Ungewissen. Storytechnisch kann man dem Film also keine Vorwürfe machen.
Die Regiearbeit von Renny Harlin lässt da schon eher Kritik zu. Die einzelnen Sequenzen wirken einfach zu brav. Es fehlt dem Film einfach an originellen Kameraführungen oder großartigen Schnittfolgen. Renny Harlin verpasst es somit, dem Film einen individuellen Touch zu verpassen.
Auch wer schauspielerische Glanzleistungen sucht, sucht sie bei „Mindhunters“ vergeben. Die Leistung der Akteure ist zwar durchweg gut, aber wirklich mit Ruhm bekleckert hat sich schauspielerisch keiner.
„Mindhunters“ ist ein Film mit genauso vielen Stärken wie auch Schwächen und somit muss jeder wohl oder übel selber herausfinde, ob ihm der Film gefällt. Dem einen sind spektakuläre Kamerafahrten halt nicht so wichtig wie eine solide Story oder er kann für eine solche über schauspielerische Schwächen hinwegsehen.
Fazit
„Mindhunters“ überzeugt mit einer soliden Story, bietet aber Potential für mehr.
von Steffen Müller
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Soundtrack
Schauspieler
Eion Bailey
als Bobby WhitmanClifton Collins Jr.
als Vince ShermanVal Kilmer
als Jake HarrisJonny Lee Miller
als Lucas HarperKathryn Morris
als Sara MooreChristian Slater
als J.D. RestonLL Cool J
als Gabe JensenPatricia Velasquez
als Nicole Willis

















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Jo, hab den auch gesehen. Hat mir super gefallen!
Der Film rockt echt!!!
Der Film ist wirklich toll!
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