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Mit Adrien Brody in WRECKED durch die Wildnis — der Survival Guide für den Wald!

Wer sich an einem Sonn­tag­nach­mit­tag zu einem gemüt­li­chen Spa­zier­gang in den Wald auf­macht, mag die erhol­same Ruhe und die Viel­falt an Bäu­men, Sträu­chern und Pil­zen noch bewun­dern. Aber was, wenn man die Ori­en­tie­rung ver­liert und nicht weiß, wie man sich hel­fen soll? Dann doch lie­ber den Nach­mit­tag auf dem Sofa mit WRECKED – OHNE JEDE ERINNERUNG ver­brin­gen, der am 18. Novem­ber auf DVD und Blu-ray Disc erscheint.

In die­sem muss sich Adrien Brody gedächt­nis­los nach einem Auto­un­fall durch das Nie­mands­land des Wal­des schla­gen, ohne zu wis­sen, wel­che Bee­ren gif­tig sind oder wo man Trink­was­ser fin­det. Vorab also ein paar Tipps, damit der Wald­spa­zier­gang nicht als Sur­vi­val Trip endet!




Wo fin­det man Trink­was­ser?

Wis­sens­wer­tes: Kla­res Was­ser aus Bächen oder Seen mit Kies­bet­ten in der Nähe von Nadel­bäu­men ist her­vor­ra­gend zum Trin­ken geeig­net, da es kaum Bak­te­rien ent­hält. Falls man trotz­dem unsi­cher ist, nimmt man ein­fach sei­nen Socken, füllt Kies oder Moos hin­ein und fil­tert so das Was­ser aufs Gröbste!

DOs: kal­tes, schnell flie­ßen­des, kla­res Was­ser aus Gebirgs­bä­chen

DON’Ts: war­mes, ste­hen­des, trü­bes, grü­nes Was­ser mit vie­len Bak­te­rien

Was kann man Essen?


Wis­sens­wer­tes: Die meis­ten Pilze, Bee­ren, Blü­ten, Wur­zeln, Rinde oder andere Pflan­zen rie­chen meist alles andere als rosig, sind aber trotz­dem unge­fähr­lich. Und da der Kör­per zum Über­le­ben nun ein­mal etwas zu Essen braucht, sollte man nicht zim­per­lich sein und nicht vor leicht auf­find­ba­ren und nahr­rei­chen Insek­ten wie Heu­schre­cken, Amei­sen oder Lar­ven zurück­schre­cken!

DOs: Unbe­kannte
Pflan­zen zuerst zer­rei­ben, auf Unter­arm oder Lip­pen legen und even­tu­ell auf­tre­tende Rei­zun­gen abwar­ten; Bekannte Blu­men wie Löwen­zahn, Gän­se­blüm­chen oder Wie­sen­klee bevor­zu­gen

DON’Ts: Ach­tung!
Pflan­zen, die nach Man­del oder Pfir­sich rie­chen, ent­hal­ten meist gif­tige Blau­säure!

Wo kann man im Wald über­nach­ten?

Wis­sens­wer­tes: Ein geschütz­ter Platz, wie eine Höhle, eig­net sich sehr gut zum Über­nach­ten. Außer­dem sollte man in einer kal­ten Nacht den Kopf bede­cken, da ca. ein Drit­tel der Kör­per­wärme über den Kopf ver­lo­ren geht. So schützt man sich zusätz­lich vor dem Erfrie­ren!

DOs: Dichte Baum­grup­pen, tro­cke­ner und glat­ter Boden, Stein­wall als prak­ti­schen Wind­schutz errich­ten

DON’Ts: Über­nach­tung nah an Gewäs­sern oder mit­ten auf unge­schütz­ten, zugi­gen Lich­tun­gen

Wie kann man sich sau­ber hal­ten?

Wis­sens­wer­tes: Man sollte sich regel­mä­ßig mit erfri­schen­dem kal­ten Was­ser waschen und auf Unge­zie­fer wie hart­nä­ckige Zecken unter­su­chen. Als Zahn­bürste eig­net sich ein klei­ner geschäl­ter Ast, zum Waschen große Kas­ta­ni­en­blät­ter und für den Toi­let­ten­gang Moos.

DOs: regel­mä­ßig waschen, auf Unge­zie­fer unter­su­chen und Ver­let­zun­gen direkt behan­deln

DON’Ts: Kör­per­hy­giene ver­nach­läs­si­gen; trü­bes, war­mes Was­ser zum Waschen ver­wen­den

Wie kann man sich ori­en­tie­ren?





Wis­sens­wer­tes: Hat man eine ana­loge Arm­band­uhr zur Hand, gilt fol­gen­des: Der Stun­den­zei­ger muss auf die Sonne zei­gen und genau in der Mitte zwi­schen dem Stun­den­zei­ger und 12 Uhr befin­det sich Süden! Bei Nacht erkennt man an der Posi­tion des strah­len­den Polar­sterns Nor­den. Ansons­ten kann man sich am Lauf eines Gewäs­sers ori­en­tie­ren und ihm fol­gen – frü­her oder spä­ter wird man auf Zivi­li­sa­tion tref­fen!

DOs: man sollte sich für eine Lauf­rich­tung – Nor­den oder Süden – ent­schei­den, flie­ßen­den Gewäs­sern fol­gen, zurück­ge­leg­ten Weg mar­kie­ren nach dem Vor­bild von Hän­sel und Gre­tel

DON’Ts: beim will­kür­li­chen Her­um­ir­ren ohne Ori­en­tie­rungs­punkte besteht Gefahr des Im-Kreis-Laufens

Was macht man bei Ver­let­zun­gen?

Wis­sens­wer­tes: Schürf­wun­den soll­ten mit fri­schem Was­ser des­in­fi­ziert wer­den, sodass ein­ge­drun­ge­ner Dreck die Wunde nicht ent­zün­det. Wenn die Ver­let­zung stark blu­tet, sollte man den betrof­fe­nen Teil hoch legen, um den Blut­fluss zu däm­men und mit sau­be­ren Stof­fen der eige­nen Klei­dung ver­bin­den.

DOs: Wun­den mit sau­be­rem Gebirgs­was­ser aus­wa­schen, abge­stor­bene Hautreste nach eini­gen Tagen abschnei­den, Druck­ver­band mit eini­ger­ma­ßen ste­ri­len Mate­ria­lien

DON’Ts: Ent­fer­nung von gro­ßen Fremd­kör­pern aus der Wunde wie Zwei­gen oder Stei­nen und Ver­wen­dung von war­men Was­ser zur Wun­den­rei­ni­gung, da so der Blut­fluss geför­dert wird, was unter Umstän­den lebens­ge­fähr­lich ist!

Nun weiß man also zumin­dest theo­re­tisch, wie man sich die Wild­nis zum Freund und Hel­fer machen kann. Wer sehen möchte, wie sich der Oscar®-Preisträger Adrien Brody völ­lig unvor­be­rei­tet durch den Wald schlägt, der kann ab 18 Novem­ber in WRECKED – OHNE JEDE ERINNERUNG auf DVD oder Blu-ray Disc ent­spannt vom hei­mi­schen Sofa aus beur­tei­len, ob er alles rich­tig macht!

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