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Moritz Bleibtreu

Moritz Blei­treu wurde 1971 in Mün­chen gebo­ren. Er stu­dierte in  Rom, Paris und New York und ist heute einer der wich­tigs­ten deut­schen  Schau­spie­ler. Sein Debüt fei­erte er am Schau­spiel­haus Ham­burg.  1992 spielte er unter der Regie von Jür­gen Flimm am Ham­bur­ger  Tha­lia Thea­ter in Shake­speares „Richard der Dritte“. Der Schritt  auf die große Lein­wand folgte 1993 mit dem Film „Ein­fach nur Liebe“  (Regie: Peter Timm).

Natio­nale Bekannt­heit erspielte sich Moritz  Bleib­treu ein Jahr spä­ter in Rai­ner Kauf­manns „Stadt­ge­spräch“.  Spä­tes­tens seine kult­ver­däch­tige Rolle als Gangs­ter in „Kno­cking on  Heaven‘s Door“ machte ihn zum Lieb­ling eines Mil­lio­nen­pu­bli­kums.  Für „Stadt­ge­spräch“ und „Kno­cking on Heaven‘s Door“ erhielt er den  Ernst-Lubitsch-Preis für die beste komö­di­an­ti­sche Leis­tung. In den fol­gen­den  Jah­ren prägte Moritz Bleib­treu die deut­sche Kino­land­schaft  wie kein ande­rer Schau­spie­ler. Zu den Höhe­punk­ten zäh­len „Lola  rennt“ (Regie: Tom Tykwer), „Im Juli“, „Soul Kit­chen“ (Regie: Fatih  Akin), „Agnes und seine Brü­der (Regie: Oskar Röh­ler). Seine Figu­ren  präg­ten nicht nur das Lebens­ge­fühl einer gan­zen Gene­ra­tion. Bleib­treus  Dar­stel­lungs­leis­tung wurde auch kon­ti­nu­er­lich mit den wich­tigs­ten  Aus­zeich­nun­gen Rech­nung getra­gen: Für „Im Juli“ und „Das  Expe­ri­ment“ wurde er 2001 mit dem Deut­schen Film­preis als bes­ter  Schau­spie­ler geehrt. Den Sil­ber­nen Bären für den Bes­ten Schau­spie­ler  erhielt er auf der Ber­li­nale 2006 für seine Rolle in Oskar Röh­lers  „Ele­men­tar­teil­chen“. Seit den 1990er Jah­ren arbei­tete Moritz Bleib­treu  auch ste­tig mit inter­na­tio­nal renom­mier­ten Regis­seu­ren, u.a.  mit Paul Schr­ader, Ist­ván Szabó and Ste­ven Spielberg.

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