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Project X Kritik & Meinung

Project X

Komödie, Krimi

1 h 28 min3 Mai 2012
Kurzinhalt

Als seine Eltern weg sind, will Thomas zusammen mit zwei Highschool-Freunden eine kleine Geburtstagsparty im elterlichen Domizil schmeißen. Ziel ist es, etwas besser bei den Gleichaltrigen anzukommen und gleichzeitig auch endlich einmal in den Fokus des weiblichen Geschlechts zu geraten. Doch nach kurzer Zeit, wird aus der kleinen Party ein rauschendes Fest, inklusive zahlreicher mehr oder weniger geladener Gäste, Unmengen an Alkohol, einer guten Portion Sex, einiger Hunde und einem Auto im Pool. Jetzt müssen die drei Freunde schauen, wie sie wieder einigermaßen gut aus der Sache rauskommen.

Metadaten
Regisseur Nima Nourizadeh
Drehbuch-Autor
Laufzeit 1 h 28 min
Original Titel Project X
Starttermin 2 März 2012
Produzent Todd Phillips
Sprachen English
Detail
Medien DVD
Blu-Ray
Trailer

In letzter Zeit hörte man öfters von Geburtstagsfeiern, die in Facebook ausversehen als öffentlich markiert worden und dann komplett ausgehartet sind. Das neuste Werk vom Regisseur Nima Nourizadeh nimmt diese Art Partys als Grundgerüst für sein neuestes Werk „Project X“. Doch hat ein solcher Film wirklich Erfolgspotenzial?

Meinung zum Film

Die Story von „Project X“ ist sehr flach gehalten. Doch für einen solchen Film muss es auch nicht mehr sein, denn auf die Story kommt es bei solchen Filmen eh nicht an. Sie dient eigentlich nur als Grundgerüst für die absurden und schockierenden Party-Videos bzw. Fotos.

Wer also auf eine tiefgründige Story steht, sollte um „Project X“ einen großen Bogen machen. Wer aber auch gerne mal durch die Party- und Zerstörungswut anderer unterhalten wird, ist hier genau richtig. Denn „Project X“ ist mit Abstand der zurzeit krasseste Partyfilm, den es auf dem Markt gibt und lässt „Hangover“ in dem Bereich echt harmlos aussehen.

Jeder hat sicherlich schon die ein oder andere Party erlebt, die etwas aus dem Ruder gelaufen ist, doch was der Film bietet, lässt alles Bisherige wie Kindergeburtstage aussehen. Denn der Film hat alles, nur noch abgedrehter. Sei es  beispielsweise eine mit Ectasy gefüllter Pinata in Form eines Gartenzwerges oder eine im Baum hängende Mega-Bierbong mit mindestens 20 Schläuchen.

„Project X“ überzeugt nicht durch seine besonders gute schauspielerische Leistung oder jede Menge Spannung. Es sind die übertriebenen und einfach surrealen Ereignisse der Party, die den Film so amüsant machen und davon bietet der Film reichlich. Zwischenzeitlich denkt man, dass es nicht noch krasser werden kann und der Film seinen Höhepunkt erreicht hat, doch kurz darauf legen Nima Nourizadeh und sein Team noch mal eine Absurdität drauf.

Der Film selbst soll den Eindruck erwecken, als wenn es sich dabei um ein Selfmade-Video handeln würde, was zur Folge hat, dass die ganze Optik stark an eine Handkamera erinnert. Dies ist für den Einen oder Anderen anfangs vielleicht etwas nervig, aber spätestens wenn die Party erst mal richtig im Gange ist, merkt man davon nichts mehr und hat dadurch eher das Gefühl, mittendrin in der Feier zu sein.

Die Schauspieler im Film sind weitestgehend unbekannt, was aber den Selfmade-Charakter noch mal unterstützt. Echte Hollywoodgrößen wären in dem Fall sogar kontraproduktiv gewesen. Doch die schauspielerische Leistung ist mehr als ausreichend und lässt keine Wünsche offen.

Fazit

Öffentliche Facebook-Party meets Hangover. „Project X“ ist der derzeit krasseste Partyfilm und ein Muss für alle Fans von „Superbad“ oder für diejenigen, denen „Hangover“ noch zu harmlos war. 

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