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Oliver Platt

Oli­ver Platt hat in Film, Fern­se­hen und auf der Bühne Erfolg gehabt. Erst vor kur­zem war er in Edward Zwicks LOVE & OTHER DRUGS („Love & Other Drugs – Neben­wir­kun­gen inklu­sive“, 2010) und in Roland Emme­richs 2012 („2012“, 2009) mit von der Partie.

Außer­dem spielte er in Nicole Holofce­ners PLEASE GIVE („Please Give“, 2010) neben Cathe­rine Kee­ner, in Ron Howards FROST/NIXON („Frost/Nixon“, 2008) neben Frank Lan­gella, Kevin Bacon und Sam Rock­well sowie in der Komö­die von Harold Ramis, YEAR ONE („Year One – Aller Anfang ist schwer“, 2009), neben Jack Black und Michael Cera.

Wei­tere Spiel­filme mit Platt sind CASANOVA („Casa­nova”, 2005) von Lasse Hall­ström und THE ICE HARVEST („Ice Har­vest”, 2005) mit John Cusack und Billy Bob Thorn­ton sowie FUNNY BONES („Funny Bones”, 1995), BULWORTH („Bul­worth”, 1998), MARRIED TO THE MOB („Die Mafiosi-Braut”, 1988), WORKING GIRL („Die Waf­fen der Frauen”, 1988), FLATLINERS („Flat­li­ners – Heute ist ein schö­ner Tag zum Ster­ben”, 1989), POSTCARDS FROM THE EDGE („Grüße aus Hol­ly­wood”, 1990), INDECENT PROPOSAL („Ein unmo­ra­li­sches Ange­bot”, 1993), THE THREE MUSKETEERS („Die drei Mus­ke­tiere”, 1993) , A TIME TO KILL („Die Jury”, 1996), DOCTOR DOLITTLE („Dr. Dolittle”, 1998), SIMON BIRCH („Simon Birch”, 1998), LAKE PLACID („Lake Pla­cid”, 1999), DON’T SAY A WORD („Sag kein Wort”, 2001) und PIECES OF APRIL („Ein Tag mit April Burns”, 2003).

Als Pro­du­zent debü­tierte Platt mit dem Indie-Film BIG NIGHT („Big Night“, 1995), bei dem die Schau­spie­ler Stan­ley Tucci und Camp­bell Scott als Ko-Regisseure fun­gier­ten. Danach tat sich Platt für THE IMPOSTORS („The Impos­tors“, 1998) erneut mit Tucci zusam­men. Im Fern­se­hen spielte Platt den George Stein­bren­ner bei der erfolg­rei­chen ESPN-Miniserie „The Bronx is Burning“ neben John Tur­turro und Daniel Sunjata. Diese Rolle brachte ihm eine Nomi­nie­rung für einen SAG Award ein.

Platt schloss sein Schau­spiel­stu­dium an der „Tufts Uni­ver­sity“ ab und begann danach sofort mit der Arbeit an regio­na­len Thea­tern und bei Off-Broadway-Produktionen wie „Der Sturm“ und John Gua­res „Moon Over Miami“. Außer­dem stand er für die Lin­coln Cen­ter Pro­duk­tio­nen „Ubu“ und Jules Feif­fers „Elliot Loves“ auf der Bühne, letz­tere unter der Regie von Mike Nichols. Seine Dar­stel­lung des Sir Toby Belch in Brian Kulicks „Twelfth Night“ fand große Aner­ken­nung bei den Kritikern.

Für seine Arbeit an Conor McPh­er­sons Broadway-Stück „Shi­ning City“ erhielt er eine Nomi­nie­rung als Bes­ter Haupt­dar­stel­ler für den Tony, das Stück war eben­falls nomi­niert. Außer­dem war er für seine Rolle als Rus­sell Tup­per in Show­ti­mes „Huff“ für den Gol­den Globe und den Emmy nomi­niert, und er erhielt zusätz­lich eine Emmy-Nominierung als Gast­dar­stel­ler in einer Serie für sein Por­trät von  Oli­ver Babish, einem Bera­ter im Wei­ßen Haus, in dem belieb­ten Polit-Drama „The West Wing“. Die glei­che Nomi­nie­rung erhielt er erneut, als er in „Nip/Tuck“ den grel­len Fern­seh­pro­du­zen­ten Freddy Prune spielte.

Der Sohn eines Diplo­ma­ten wurde in Washing­ton D.C. gebo­ren und ver­brachte einen Teil sei­ner Kind­heit in Asien und im Mitt­le­ren Osten.

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