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Pandorum Kritik & Meinung

Was pas­siert, wenn die Mensch­heit ihr Glück über­stra­pa­ziert hat? Wenn durch Aus­beu­tung und Igno­ranz die Roh­stoff­re­ser­ven ver­braucht sind, die Umwelt­ver­schmut­zung astro­no­mi­sche Aus­maße ange­nom­men hat, und durch Über­be­völ­ke­rung nicht mehr genug Nah­rung vor­han­den ist?
Genau vor so einer Frage steht die Welt am Anfang von „Pan­d­o­rum“. Eine letzte Chance bie­tet sich, als der erd­ähn­li­che Pla­net Talis ent­deckt wird, wo die Mensch­heit von vorn begin­nen könnte.

Story / Inhalt

Die bei­den Astro­nau­ten Bower (Ben Fos­ter) und Pay­ton (Den­nis Quaid) wachen auf einem Raum­frach­ter auf, ohne Ori­en­tie­rung und ohne Erin­ne­rung. Sie erken­nen bald, dass sie zur Board­crew der Ely­sium gehö­ren, das sich auf dem Weg nach Talis befand. Gleich­zei­tig bemer­ken sie, dass die Ener­gie­ver­sor­gung des Trans­por­ters gestört ist und kom­plett zu ver­sa­gen droht. Also begibt sich Bower auf eine düs­tere Odys­see quer durch das Unbe­kannte, ange­lei­tet von sei­nem Kom­man­deur Pay­ton, um sie alle zu ret­ten. Doch er bemerkt schnell, dass er nicht allein ist in den unend­li­chen, dunk­len Gän­gen. Ekel­hafte und grau­same Krea­tu­ren leben hier, die nur eins ken­nen, jagen und fres­sen. Dass es sich bei ihrer Beute um Men­schen han­delt, erfährt Bow­den fast am eige­nen Leibe.

Auf sei­ner Reise schlie­ßen sich ihm zwei wei­tere Über­le­bende an, eine namen­lose Frau (Antje Traue) und ein kampf­er­prob­ter Sied­ler (Cung Le), gemein­sam kämp­fen sie sich durch die Ein­ge­weide des Schiffs, immer auf der Flucht vor den unmensch­li­chen Jägern, die ihnen auf den Fer­sen sind.
Wäh­rend des­sen bemerkt Pay­ton bei sich eine Ver­än­de­rung. Er lei­det unter Hal­lu­zi­na­tio­nen, Schweiß­aus­brü­chen und Zit­ter­an­fäl­len. Als er ein wei­te­res Besat­zungs­mit­glied aus den Schäch­ten zie­hen kann, glaubt er an neue Infor­ma­tio­nen zu kom­men, doch was er erfährt, bringt seine Welt aus dem Gleichgewicht.

Mei­nung zum Film

Die Kame­ra­füh­rung erzeugt wäh­rend des gesam­ten Film den Effekt auf der Augen­höhe der Zuschauer zu sein. Die Fins­ter­nis in den unend­li­chen Gän­gen des Schiffs wirkt auf den Zuschauer genauso ver­stö­rend wie auf die Haupt­ak­teure selbst.

Pan­d­o­rum“ ist ein Science-Fiction/Horrorgemisch, der ers­ten Klasse, wobei zwar der Actio­nan­teil über­wiegt, was der Span­nung jedoch nicht wesent­lich scha­det. Wäh­rend er noch eine Hom­mage an ver­gan­gene Grö­ßen wie etwa Alien, Event Hori­zon und 28 Weeks Later dar­stellt, wirkt er doch eher wie eine Col­lage denn eine Kopie. Mit einem Fun­dus an neuen Ideen gespickt, die sich erst im Laufe der Zeit ent­fal­ten, ent­stand ein wah­res Kunst­werk, das den Betrach­ter auch noch nach dem Abspann beschäftigt.

Fazit

Rasante Action, klas­si­sche Hor­ror­ef­fekte, eine gut durch­dachte Story und ein über­ra­schen­des Ende machen die­sen Film zu einem Kino­er­leb­nis, auf das Science-Fiction Fans schon lange gewar­tet haben.

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Offizielle Beschreibung

Die Astronauten Payton und Bower erwachen aus einem Tiefschlaf und finden sich an Bord eines riesigen Raumschiffs wieder. Ihre Erinnerung ist komplett ausgelöscht: Weder wissen sie, wie lange sie geschlafen haben, noch, warum sie hier sind. Doch ihnen bleibt nicht viel Zeit zum Überlegen, denn das Energiesystem des Raumschiffs steht kurz vor dem Zusammenbruch. Per Funk lotst Payton Bower durch enge Luftschächte zum Reaktor, damit er diesen reparieren kann. Schnell wird klar, dass die beiden nicht allein sind und sich in großer Gefahr befinden.

Eure Meinungen & Kommentare

  • Beebee
    27.10.09 um 09:52 Uhr
    Antworten

    Toll geschrie­ben, Yati­ker. Du hast mich so neu­gie­rig gemacht, dass ich mir Pan­d­o­rum schnells­tens anschauen werde. Möchte mehr von dir lesen!!


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