Resident Evil — Afterlife Kritik & Meinung
Die Verfilmung des Computerspiels „Resident Evil“ geht in die vierte Runde mit der Fortsetzung „Resident Evil: Afterlife“. Erstmals wurde das Projekt komplett in 3D verwirklicht. Das bereits in James Camerons „Avatar“ verwendete riesige und extrem schwere Fusion Camera System macht den Kampf von Alice und ihren Mitstreitern gegen die Zombies noch bildgewaltiger. Bei den Kampfszenen, die den Großteil der Spielzeit ausmachen, scheint man mitten im Geschehen zu sein.
Angeblich hat die ukrainische Schönheit Milla Jovovich („Johanna von Orleans“) 99 Prozent der Stunts selbst ausgeführt. Durch die dritte Dimension durften bei den Kampfszenen die Körperschläge nicht nur angedeutet werden, sondern mussten echt treffen. Sonst würde sofort erkannt, dass die Faust 30 Zentimeter am Körper des Gegners vorbeischlägt, was bei zwei Dimensionen nicht auffällt. Weniger störend für ein verfilmtes Computerspiel sind die vielen visuellen Effekte, die mit Greenscreen-Hintergründen am Computer entstanden. Constantin Film bringt den noch von Bernd Eichinger mitproduzierten apokalyptischen Thriller auf zwei Blu-ray Discs zwei– und dreidimensional heraus.
Die Umbrella Corporation hat fast die gesamte Menschheit mit dem T-Virus infiziert und in mörderische Zombies verwandelt. Die unerschrockene Alice (Milla Jovovich) will den skrupellosen Konzern endgültig vernichten. Nachdem Tokio durch eine riesige Plasma-Explosion zerstört ist, fliegt sie auf der Suche nach den letzten Überlebenden nach Alaska. Hier findet sie in einem Feld mit Hunderten von Flugzeugen Claire Redfield (Ali Larter). Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Arcadia, wo der Rest der Überlebenden sein soll. In Los Angeles landen sie auf dem Dach eines Hochhauses, wo einige Überlebende um Hilfe rufen. Sie erfahren, dass Arcadia ein Schiff ist, das vor der Küste liegt. Bevor sie über einen unterirdischen Tunnel dorthin gelangen, müssen sie eine Horde wilder Zombies besiegen. Auf dem Schiff sehen sie, dass dort Menschenversuche gemacht werden. Sie müssen erst noch einige der Bösewichte um den bereits aus Tokio bekannten Albert Wesker (Shawn Roberts) ausschalten, bevor sie die restlichen Menschen auf dem Schiff retten können. Schließlich kommt ein Geschwader von Kampfflugzeugen auf das Schiff zugeflogen. Wie es weitergeht, bleibt offen. Je nach Sichtweise muss also noch ein fünfter Teil befürchtet oder er darf erhofft werden.
In einer Mischung aus Action, Horror und Science Fiction wird fast 90 Minuten pausenlos gekämpft und wild herumgeballert. Einige der Fantasiegestalten wie gespaltene Hundsköpfe oder aus dem Mund wachsende tentakelähnliche Wesen sind dem gleichnamigen Computerspiel entlehnt. Wer eine logische Handlung, schauspielerische Leistungen oder große Dialoge erwartet, wird enttäuscht. Die gesprochenen Worte füllen wahrscheinlich nicht einmal eine Seite Papier. Lediglich einige der choreografierten Actionszenen können überzeugen. Wie emotionslose aber gelenkige Roboter bewegen sich die menschlichen Wesen, Fantasiegestalten und Zombies in ihrem pausenlosen Kampf um die Vorherrschaft in synthetischen am Computer entstandenen Szenarien. Es bleibt zu hoffen, dass die gezeigten Bilder auch von den Zuschauern als Spiel verstanden werden und nicht zur Nachahmung ermuntern. Schon zu oft haben derartige synthetische Gewaltorgien Jugendliche zu realen Amokläufen mit blutigem Ausgang angeregt. Ungeachtet der künstlerischen Qualitäten hat Paul W. S. Anderson nach „Avatar“ einen Meilenstein gesetzt, der für ähnliche Projekte als Vorbild dienen wird. Erstmals sind effektvolle Bilder im Stile von Roland Emmerichs Katastrophenszenarien in 3D gelungen. Das ist die eigentliche Leistung dieses Films, denn die Zukunft im Kino und zuhause am Flachbildschirm wird auch dreidimensional sein. Als Extras gibt es einen Blick hinter die Kulissen, die Entstehung der Actionszenen, ein Interview mit Milla Jovovich, Trailer, Teaser und Darsteller-Infos.
von Johannes Kösegi
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Soundtrack
Schauspieler
Milla Jovovich
Wentworth Miller
Ali Larter
Kim Coates
Kacey Barnfield
Shawn Roberts
Spencer Locke
Sergio Peris-Mencheta
Boris Kodjoe
Sienna Guillory
Fulvio Cecere



















Ich habe selten so oft „wow“,„geil“ oder„brutal“ gedacht wie bei Resident Evil Afterlife in 3D! Meinetwegen können ruhig noch einige Titel dieser Reihe nachkommen solange „Alice“ von Milla Lovovich gespielt wird und der Film weiterhin dieses hohe Niveau halten kann. In 3D ist die Optik natürlich noch eine ganze Ecke interessanter aber ich denke mal die 2D Kucker sind auch auf ihre Kosten gekommen.Ganz klar, für mich ein Kinohighlight in diesen Jahr!
Der schlechteste Teil dieser Reihe. Man versuchst zwanghaft diese Filmreihe in bedenklicherweise voranzutreiben. Sie sollten langsam zum Schluss kommen!!!
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