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Sicherheitslücken im Netz? Datagrrl fängt dich auf!

Tag­täg­lich füt­tern wir das Inter­net bereit­wil­lig mit unse­ren Daten, Vor­lie­ben, Schwä­chen, ja, sogar mit unse­ren pri­va­tes­ten Momen­ten. Und wenn wir uns am Abend wie­der aus­log­gen aus dem Netz der unbe­grenz­ten Mög­lich­kei­ten, blei­ben sie noch lange online: unsere vir­tu­el­len Spu­ren, die – wie Puz­zle­teil­chen – in der Summe ein Abbild unse­rer rea­len Per­sön­lich­keit bil­den, uns zum „glä­ser­nen User“ machen. Das Netz weiß alles von uns. Und es ver­gisst nichts.

Wach auf! Als Gal­li­ons­fi­gur der Gruppe Freidaten.org, schlüpft Dina Foxx wie­der in ihre Rolle als Datenschutz-Superheldin Data­grrl und ver­rät, wel­che Fal­len im Inter­net auf dich lau­ern und wie du dich davor schüt­zen kannst:

Lass dich nicht ver­ar­schen! Kennst du das: Eine Lot­to­fee teilt dir aus dem son­ni­gen Spa­nien mit, dass du eine halbe Mil­lion Euro gewon­nen hast? Oder deine Bank bit­tet dich per Mail um Über­prü­fung dei­ner Bank­da­ten? Jeden Tag lan­den unzäh­lige sol­cher Phishing-Mails in pri­va­ten Email-Postfächern, um deren Besit­zern emp­find­li­che Daten zu ent­lo­cken. Über einen Link wer­den die näm­lich auf soge­nannte Phishing-Websites gelei­tet, wo sie unter irgend­ei­nem Vor­wand ihre Kon­to­da­ten ein­ge­ben sol­len. Und immer wie­der fal­len genug User auf sol­che lin­ken Num­mern her­ein. „Kon­to­da­ten? Klar doch! Darf‘s viel­leicht noch ein biss­chen mehr sein? Ich packe gern noch drei, vier Tan-Nummern oben drauf…“

2.    Lass dich nicht abzo­cken! Heute braucht es nur noch ein paar Maus­klicks, um die eigene Kon­sum­gier zu befrie­di­gen. Online-Shops ver­spre­chen unge­trübte Shop­ping­freu­den – gäbe es nicht jene dreis­ten Netz-Piraten, die im World Wide Web nach dei­nen Kon­to­da­ten fischen. Darum: Fin­ger weg von Sei­ten, deren Impres­sum ledig­lich aus der Angabe einer omi­nö­sen Service-Hotline besteht. Und Vor­sicht bei ver­meint­li­chen Super-Sonder-Schnäppchen, die „lei­der nur bei Vor­kasse“ zu haben sind. Sonst muss man sich nicht wun­dern, wenn die Designer-Jeans für 19,95 Euro nie zuhause ankommt. Aber auch beim Last­schrift­ver­fah­ren sollte man zumin­dest dar­auf ach­ten, dass die eige­nen Kon­to­da­ten ver­schlüs­selt im Netz­werk­pro­to­koll “Secure Sockets Layer” (SSL) über­mit­telt werden.

 

3.    Lass dich nicht aus­spio­nie­ren! Pass­wör­ter garan­tie­ren dir und dei­nen Daten abso­lute Sicher­heit? Falsch! Abso­lute Sicher­heit gibt es im Netz nicht. Aber mit dem per­fek­ten Pass­wort kommst du schon ziem­lich nahe dran. Doch Vor­sicht: Das eigene Geburts­da­tum oder der Name des aktu­el­len Lebens­ab­schnitts­ge­fähr­ten mögen  ver­lo­ckend sein und  sind  für die klei­nen grauen Zel­len auch nach meh­re­ren Tagen  Netz-Abstinenz noch  zu erin­nern. Für dreiste Daten­diebe sind der­art sim­ple Codes aller­dings fast schon eine hand­si­gnierte Ein­la­dung zum Daten­klau. Ein mög­lichst siche­res Pass­wort sollte min­des­tens acht Zei­chen lang sein und neben Buch­sta­ben auch Zah­len und Son­der­zei­chen enthalten.

 

4.      Lass Andere nicht alles wis­sen! Anony­mi­tät im Netz? Von wegen! Kaum einer, der sich heute nicht in Chat­rooms, Foren und Social Com­mu­nities über Bana­les und Inti­mes aus­tauscht. Aber die wenigs­ten machen sich Gedan­ken dar­über, vor wem sie da emo­tio­nal blank­zie­hen. Bei­spiele gefäl­lig? Data­grrl war unter­wegs, um per­sön­li­che Infor­ma­tio­nen direkt mit ande­ren Leu­ten aus­zu­tau­schen: http://www.youtube.com/watch?v=O3IznSQNeRI&feature=channel_video_title.

 

Noch mehr zum Thema Safer Sur­fing gibt’s unter www.freidaten.org.

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