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Sleepless Night – Nacht der Vergeltung Kritik & Meinung

Ein Mann der in Frankreich die Unterwelt umkrempelt, um seinem Kind zu retten, kommt einem doch irgendwie bekannt  vor. Frédéric Jardin inszeniert sein neues Werk „Sleepless Night – Nacht der Vergeltung” nach einem ähnlichem Muster wie „96 Hours” und bekommt dabei Unterstützung von Tomer Sisley, bekannt aus der „Largo Winch“-Reihe.

Story / Inhalt

Vincent (Tomer Sisley aus „Largo Winch“) ist ein Cop mit einem gefährlichen Doppelleben.

Als Vincent eine große Menge Kokain von einigen Drogendealern stiehlt, rächen sich diese, indem sie seinen Sohn kidnappen und mit seiner Ermordung drohen – sollte der Stoff nicht binnen kürzester Zeit wieder auftauchen. Auf dem Weg zur Übergabe in einem großen Nachtclub, gerät Vincent jedoch in einen Strudel aus Täuschung, Verrat und Betrug. Er muss sich seinen Weg durch überfüllte Tanzflächen und dunkle Korridore im labyrinthartigen Nachtclub kämpfen, um sein Kind zu retten.

Meinung zum Film

Die Story von „Sleepless Night – Nacht der Vergeltung” ist zwar schon bekannt, doch schafft es Jardin, sie in einem neuen Licht zu präsentieren. Der Film spielt nicht in ganz Paris, sondern fixiert sich zum Großteil auf eine Disco als Schauplatz.

Der Film ist zwar nicht ganz so actiongeladen wie Pierre Morels „96 Hours”, doch trotzdem schafft er es zu überzeugen. Denn der Film ist relativ realistisch gehalten, was eher genreuntypisch ist. Tomer Sisleys Hauptcharakter muss nicht selten einer direkten Konfrontation ausweichen, um sein Ziel überhaupt zu erreichen. Dass der „Held“ einmal nicht alle Gegner ohne Probleme platt macht, sondern ganz schön zu tun hat, seine eigene Haut zu retten, ist erfrischend und beweist, dass nicht immer nur knallharte Action einen guten Actionfilm ausmacht.

Durch die klaustrophobische Enge der Disco bekommt der Film ein ganz anders Feeling, als wenn die Helden von Stadt zu Stadt ziehen, um ihre Gegner zu vernichten. Außerdem gelingt dadurch Jardins Konzept, den „Helden“ nicht in die gegnerischen Horden zu jagen, sondern geschickt in der Masse unterzutauchen, um so wenig Konfrontation wie möglich zu haben. Dadurch wirkt der Film sehr realistisch. Wer jetzt aber denkt, dass dadurch die Spannung zu kurz kommt, liegt falsch. Denn durch das schnelle Tempo und den konträren Charakter des Hauptdarstellers wird es zu keiner Zeit langweilig. Tomer Sisleys Figur bewegt sich in den Grauzonen von Gut und Böse, was ihn eigentlich erst wirklich interessant macht.

Dank Tomer Sisleys sehr glaubwürdiger Darbietung freundet sich der Zuschauer trotzdem mit dem Protagonisten an und fiebert bei dem Befreiungsversuch des Sohnes bis zur letzten Sekunde mit.

Fazit

„Sleepless Night” überzeugt durch eine packende Geschichte und einen erstklassigen Tomer Sisley.

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