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Soul Surfer Kritik & Meinung

Ein Augenblick im Leben kann alles verändern. Eine solche Situation passierte der Surferin Bethany Hamilton, die ihren linken Arm und 60 Prozent ihres Blutes verlor. Drei Wochen später stand sie wieder auf dem Surfbrett. Diese beeindruckende Geschichte über Willensstärke und den Mut zum Weitermachen schildert  Sean McNamara in seinem hoffnungsvollen Drama „Soul Surfer“.

Story / Inhalt

Soul Surfer ist die unglaubliche Geschichte der jungen Surferin Bethany Hamilton (AnnaSophia Robb), die ihren Arm bei einer Haiattacke verloren hat.

Bestärkt durch die Liebe ihrer Eltern Tom (Dennis Quaid) und Cheri (Helen Hunt), gibt sie nicht auf und kämpft sich zurück aufs Surfbrett. Dieser inspirierende Film besticht durch seine tolle Besetzung, unter anderem mit Carrie Underwood in ihrem Filmdebut. Bethanys kämpferische Natur und ihr starker Wille führen sie zu ihrem abenteuerlichen Comeback, dass ihr die Kraft gibt, ihr Schicksal in eine Botschaft der Hoffnung für andere zu verwandeln.

Meinung zum Film

„Soul Surfer“ ist ein zweischneidiges Schwert, auf der einen Seite unterhält er wunderbar, auf der anderen Seite verharmlost er zu sehr das tragische Schicksal von Bethany Hamilton.

Der Film bietet traumhafte Landschaftsaufnahmen und herrliche Surf-Szenen. Die schauspielerische Leistung von Dennis Quaid, Helen Hunt und vor allem AnnaSophia Robb können sich sehen lassen. AnnaSophia Robb liefert für ihr Alter eine sehr überzeugende Performance ab und es würde mich nicht wundern, wenn wir jetzt öfter etwas von ihr sehen werden.

Die Story kann auch durchaus überzeugen, zwar ist von Anfang an klar, dass Bethany Hamilton sich wieder zurück an die Spitze arbeiten wird, aber dennoch ist das gesamte Konzept stimmig und unterhält sehr gut.

Wenn der Film also nicht auf wahren Begebenheiten beruhen würde und sich dahinter ein tragisches Schicksal verbergen würde, wäre es ein top Film.

Was mich etwas stört, ist die zu frühe „Alles wird wieder gut“- Einstellung. Bethany Hamilton ist kurz geknickt, was ihr Schicksal angeht. Aber nach nicht mal 3 Minuten ist alles wieder gut und schon geht es mit dem Surfen und den schönen Landschaften weiter.

Wenn die Story fiktiv wäre, würde das Ganze nicht mal stören. Aber bei einem solchen Schicksalsschlag wäre es schön gewesen, wenn  Sean McNamara etwas mehr auf die Gefühlswelt von Bethany eingegangen wäre und die ersten Tage, in denen sie den Schock überwinden muss, um weiter zu machen.

Fazit

„Soul Surfer“ unterhält sehr gut, nur fehlt etwas die Dramaturgie bei einem solchen Schicksalsschlag. 

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