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Stone Kritik & Meinung

Fans von Robert der Niro und Edward Nor­ton kön­nen sich freuen, denn end­lich sind beide wie­der zusam­men in einem Film zu sehen. Die bei­den erst­klas­si­gen Schau­spie­ler, die zu den bes­ten ihrer Gene­ra­tion gehö­ren, spie­len im neu­es­ten Werk von John Cur­ran „Stone“. Der Film floppte an den US-Kinokassen und brachte gerade ein­mal 2 Mil­lio­nen Dol­lar ein, das ist auch der Grund, wes­halb der Film in Deutsch­land direkt auf DVD und Blu-Ray ver­öf­fent­licht wird. Doch woran liegt es, dass der Film in den US floppte?

Story / Inhalt

Das Gut­ach­ten über den Tot­schlä­ger und Brand­stif­ter Gerald “Stone” Cree­son ist kein ein­fa­cher Fall. Die Sit­zun­gen mit dem rede­ge­wand­ten und ver­dammt schlauen Häft­ling sind nicht gerade das, was man sich als Bewäh­rungs­be­am­ter kurz vor der Pen­sio­nie­rung wün­schen würde. Für Jack Mabry wird der Fall zu einer letz­ten gro­ßen Prü­fung, denn Stone setzt alle Hebel in Bewe­gung, um seine vor­zei­tige Ent­las­sung zu errei­chen – ein­schließ­lich sei­ner höchst ver­füh­re­ri­schen Frau.
Die äußere Schale des Beam­ten wird immer ris­si­ger und die inne­ren Dämo­nen des Jack Mabry heben ihre Köpfe …

Mei­nung zum Film

Neben der gräss­li­chen Fri­sur von Edward Nor­ton hat der Film aber noch ein ganz ande­res Pro­blem. In der Indie-Drama-artigen Struk­tur, die der Film besitzt, hätte eigent­lich von vorn­her­ein klar sein müs­sen, dass er nie­mals seine Kos­ten von 22 Mil­lio­nen ein­spie­len kann. Der Film ver­lässt sich zu sehr auf seine Cha­rak­tere und die schau­spie­le­ri­sche Leis­tung der bei­den Haupt­ak­teure. Der Film ver­zich­tet auf jeg­li­che Action oder extreme Span­nungs­bö­gen. Dass aus sol­chen Filme echte Geheim­tipps wer­den kön­nen, ist klar, doch diese haben ein wesent­lich gerin­ge­res Bud­get ver­bra­ten. Für solch ein Bud­get erwar­tet der Zuschauer ein­fach viele Action­sze­nen und ist ent­täuscht, wenn er in einem dia­log­star­ken Drama landet.

Betrach­tet man den Film ein­mal ohne das Bud­get zu berück­sich­ti­gen ent­deckt man 3 her­vor­ra­gende Schau­spie­ler, die ihre Rol­len erst­klas­sig ver­kör­pern. Die Story um die 3 Haupt­cha­rak­tere ist zwar sehr dürf­tig geschnürt, aber für ein solch dia­log­star­kes Drama voll­kom­men ausreichend.

Wer auf pure Action oder eine fes­selnde Story aus ist, ist bei „Stone“ fehl am Platze. Dafür bekommt der Zuschauer erst­klas­sige schau­spie­le­ri­sche Leis­tung auf engem Story-Raum geboten.

Fazit

„Stone“ ist auf jeden Fall einen Blick wert

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