Filme.Kino.DVD

Dezember 2011

MEN IN BLACK 3

die cools­ten und best­ge­klei­de­ten Agen­ten der Kino­ge­schichte sind wie­der da: Will Smith und Tommy Lee Jones keh­ren im drit­ten Teil der kul­ti­gen Sci-Fi-Action-Komödie als J und K zurück. Und dies­mal sogar in 3D. Eben­falls dabei: Josh Bro­lin, Emma Tomp­son und Nicole Scherzinger.


True Grit

Das auf der Ber­li­nale 2011 als Eröff­nungs­film vor­ge­stellte Remake „True Grit“ des Western-Klassikers „Der Mar­shal“ (1968) unter der Regie von Joel und Ethan Coen bringt Para­mount auf Blu-ray Disc her­aus. Die epi­sche Geschichte über Ver­gel­tung und Selbst­jus­tiz bekam zehn Oscar-Nominierungen und begeis­terte viele Zuschauer. Allein in den USA spielte der Film 165 Mil­lio­nen Dol­lar ein, …


Ich sehe den Mann Deiner Träume

Alles nur Klang und Wut – am Ende bedeu­ten sie nichts: Alfie (ANTHONY HOPKINS) ver­lässt nach lan­gen Jah­ren seine Frau Helena (GEMMA JONES), um mit dem kes­sen Call­girl Char­maine (LUCY PUNCH) sein neues Glück und seine ver­lo­rene Jugend zu suchen, wäh­rend Helena sich in die bil­li­gen Rat­schläge einer Wahr­sa­ge­rin flüch­tet. Ihre Toch­ter Sally (NAOMI WATTS) ist in ihrer Ehe kein biss­chen glück­li­cher: Ihr Mann Roy (JOSH BROLIN) ist ein mit­tel­lo­ser vom Glück ver­las­se­ner Schrift­stel­ler, der Fan­ta­sien über das bild­schöne Mäd­chen von nebenan (FREIDA PINTO) nachhängt.

Sally wie­derum hat sich in ihren Chef, den erfolg­rei­chen Gale­rie­be­sit­zer Greg (ANTONIO BANDERAS) ver­liebt – der aller­dings lässt sich auf eine Affäre mit ihrer Freun­din ein. So hän­gen alle ihren Träu­men und Wün­schen nach und machen sich etwas vor – bis sie von der Rea­li­tät ein­ge­holt wer­den, die sie mit der Wucht einer geball­ten Faust trifft …Seine 41. Regie­ar­beit ver­schlägt den legen­dä­ren Regie­meis­ter Woody Allen, der am 2. Dezem­ber 2010 sei­nen 75. Geburts­tag fei­ert, wie­der nach Lon­don — zum vier­ten Mal in den letz­ten fünf Jah­ren. Dort brei­tet er mit gewohn­ter Sou­ve­rä­ni­tät und bis­si­gem Humor einen ebenso tra­gi­schen wie komi­schen Bezie­hungs­rei­gen aus, in dem jeder der Betei­lig­ten treff­si­cher und doch uner­war­tet sein Fett abbe­kommt. Unter­stützt von einer wahr­haft über­ra­gen­den Dar­stel­ler­riege, der Super­stars wie Anthony Hop­kins, Naomi Watts, Anto­nio Ban­de­ras, Freida Pinto und Josh Bro­lin ange­hö­ren, ent­facht der New Yor­ker Alt­meis­ter ein hin­rei­ßen­des Fege­feuer der Eitel­kei­ten, das die Her­zen des Publi­kums im Sturm erobert.


True Grit

Die 14jährige Mat­tie Ross (Hai­lee Stein­feld) ist fest ent­schlos­sen, den kalt­blü­ti­gen Mord an ihrem Vater nicht unge­sühnt zu las­sen. Da die Behör­den ihr nicht hel­fen, will sie den fei­gen Mör­der Tom Cha­ney (Josh Bro­lin) mit eige­nen Mit­teln sei­ner gerech­ten Strafe zufüh­ren. Für 100 Dol­lar enga­giert sie den trunk­süch­ti­gen und rau­bei­ni­gen U.S. Mar­shall Roos­ter Cog­burn (Jeff Bridges), der es mit dem Gesetz selbst alles andere als genau nimmt. Wider­wil­lig lässt er sich von Mat­tie über­re­den, sie auf die Jagd nach Cha­ney mit zu neh­men – quer durch die gesetz­lo­sen Wei­ten der Prä­rie. Doch sie sind nicht allein, denn auch Texas Ran­ger LaBo­euf (Matt Damon) will den Flüch­ti­gen stel­len, um eine Kopf­prä­mie zu kas­sie­ren, die auf Cha­ney wegen eines wei­te­ren Mor­des aus­ge­setzt ist. Unfrei­wil­lig zie­hen sie zu dritt wei­ter und schon bald kommt Mat­tie dem Mör­der ihres Vaters gefähr­lich nah…
Joel & Ethan Coen sind Meis­ter ihres Fachs – mit jedem neuen Film über­ra­schen sie auf sti­lis­tisch und insze­na­to­risch eigen­wil­lige Weise. Nach dem preis­ge­krön­ten „No Coun­try for Old Men“ erwei­sen sie mit TRUE GRIT erneut dem Western-Genre Reve­renz. Packend, kraft­voll und visu­ell über­wäl­ti­gend inter­pre­tie­ren sie den Klas­si­ker „Der Mar­shall“ neu. Mit Jeff Bridges („Crazy Heart“) in der legen­dä­ren John Wayne-Rolle als ver­schro­be­ner Hau­de­gen Roos­ter Cog­burn, einer star­ken Debüt-Performance von Hai­lee Stein­feld als toughe Far­mer­s­toch­ter sowie Matt Damon („Green Zone“) als selbst­ge­fäl­li­ger Texas Ran­ger und Josh Bro­lin („Wall Street: Geld schläft nicht“) als fei­ger Mör­der, gelang Joel & Ethan Coen ein wah­rer Beset­zungs­coup. Kame­ra­mann Roger Dea­kins, aus­ge­zeich­net u.a. für „No Coun­try for Old Men“ und „O Bro­ther Where Art Thou“, fand für TRUE GRIT raue, ein­dring­li­che Cinemascope-Bilder.


Wall Street — Geld schläft nicht

Vor über 20 Jah­ren ließ Oli­ver Stone mit sei­nem Bör­sen­thril­ler „Wall Street“ auf­hor­chen. Das Motto „Gier ist gut“ brachte dem Beruf des Invest­ment­ban­kers wohl eini­gen Zulauf, obwohl der Prot­ago­nist am Ende als abschre­cken­des Bei­spiel im Gefäng­nis lan­dete. Das damals noch eher fik­tio­nale Geschäfts­ge­ba­ren der Finanz­haie ist mitt­ler­weile längst Rea­li­tät geworden.


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