Filme.Kino.DVD

August 2011

Mein bester Feind

Wien, 1938: der jüdi­sche Gale­ris­ten­sohn Vic­tor Kauf­mann, der Arbei­ter Rudii und Vic­tors Freun­din Lena sind unzer­trenn­lich. Nur ins­ge­heim nei­det Rudi demi Freund Frau und Finan­zen. Eines Tages tauscht Rudi seine Arbei­ter­kluft gegeni die SS-Uniform und ver­rät sei­nen Nazi-Kumpels ein bri­san­tes Geheim­nis: die  Kauf­manns besit­zen einen ech­ten Miche­lan­gelo! Was Rudi nicht weiß – auch  zwei Fälschungen …


Jud Süß — Film ohne Gewissen

Nach „Der Unter­gang“ rührt erneut ein deut­scher Spiel­film an einem Tabu­thema aus der Zeit des Drit­ten Rei­ches. In „Jud Süß — Film ohne Gewis­sen“ zeigt Oskar Roeh­ler („Ele­men­tar­teil­chen“) die Umstände der Ent­ste­hung eines Pro­pa­gan­da­fil­mes gegen die Juden. Die Kopro­duk­tion aus Deutsch­land und Öster­reich erscheint jetzt bei Con­corde Home Enter­tain­ment auf DVD und Blu-ray Disc. Früh …


Goethe!

Bei der Flut an Bio­pics über mehr oder weni­ger bedeu­tende Per­sön­lich­kei­ten ver­wun­dert es, dass über Johann Wolf­gang von Goe­the (1949–1832), einem gro­ßen Reprä­sen­tan­ten der Kul­tur­na­tion Deutsch­land, erst­mals im Jahr 2010 ein Kino­film ent­stand. Ähn­lich wie beim Film über Goe­thes gro­ßem Dich­ter­kol­le­gen Fried­rich Schil­ler („Schil­ler“, 2001 mit Mat­thias Schweig­hö­fer) wählte Regis­seur Phil­ipp Stölzl („Nord­wand“) einige Episoden …


The Experiment

Das Expe­ri­ment“ ist neben Fil­men wie „Lola rennt“ einer der weni­gen deut­schen Filme, der auch inter­na­tio­nal für Furore sor­gen konnte. Da wun­dert es auch nicht wirk­lich, dass Oli­ver Hirsch­bie­gels in die­sem Jahr ein US-Remake des Films prä­sen­tierte. Doch kann der Film auch wirk­lich mit der deut­schen Ver­fil­mung des zugrunde lie­gen­den „Stanford-Prison-Experiment“ aus dem Jahre 1971 …


Soul kitchen

Fatih Akin beschäf­tigt sich in sei­nen Fil­men meis­tens mit Figu­ren, die am Rande der Gesell­schaft ste­hen und deren Lebens­wege über die Lan­des­gren­zen hin­aus füh­ren, stets auf der Suche nach Iden­ti­tät, Gebor­gen­heit und letzt­lich zu sich selbst. Die Bot­schaft dahin­ter ist geprägt von Tole­ranz, Mit­ge­fühl und Völkerverständigung.


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