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The Devil’s Rejects Kritik & Meinung

Rob Zom­bie ist zurück mit sei­ner indi­rek­ten Fort­set­zung von „Haus der 1000 Lei­chen“ jetzt auf Blue-Ray. Fort­set­zun­gen haben in den meis­ten Fäl­len genau die­selbe Hand­lung wie ihr Ori­gi­nal und ähn­li­che Wen­dun­gen. Nicht so „The Devil’s Rejects“, der bis auf seine Figu­ren und deren Vor­ge­schichte nichts mit dem Ori­gi­nal zu tun hat. Die Figu­ren dür­fen sich jetzt in einem neuen Genre ver­su­chen. Doch gelingt die­ses Konzept?

Story / Inhalt

Nach­dem die wahn­sin­nige Fami­lie Fire­fly sei­nen Bru­der getö­tet hat, umstellt der rach­süch­tige She­riff John Wydell das Anwe­sen der Mör­der­sippe, die für unzäh­lige Ent­füh­run­gen und bes­tia­li­sche Morde ver­ant­wort­lich ist. Die Poli­zei stürmt das her­un­ter­ge­kom­mene Haus und kann dort Mut­ter Fire­fly fest­neh­men, wäh­rend der hüb­schen Baby und ihrem Bru­der Otis die Flucht gelingt. Gemein­sam mit ihrem Vater Cap­tain Spaul­ding pla­nen sie sich vor­erst im Bor­dell ihres Onkels Char­lie Alta­mont zu ver­ste­cken. Auf ihrer mör­de­ri­schen Flucht durch das Land hin­ter­las­sen die drei eine trie­fende Blut­spur und wer­den dabei von dem gna­den­lo­sen She­riff, zwei skru­pel­lo­sen Kopf­geld­jä­gern und einem Groß­auf­ge­bot der texa­ni­schen Poli­zei verfolgt…

Mei­nung zum Film

Das umstrit­tene Werk „Haus der 1000 Lei­chen“ machte den Hor­ror­fan bekannt mit dem Clown Cap­tain Spal­ding und sei­ner mas­sen­mor­den­den Sippe, den Fire­flys. Der Erfolg des Films konnte eigent­lich nur eine Schluss­fol­ge­rung zulas­sen, eine Fort­set­zung muss her.

Doch statt die Gruppe erneut als Hor­ror­far­mer dar­zu­stel­len, die alle daher­ge­kom­me­nen Tee­nies nach­ein­an­der abschlach­ten, ver­frach­tet Zom­bie die Hand­lung dies­mal ins Tages­licht und macht aus den Kil­lern dies­mal Gesetz­lose, die von der Poli­zei ver­folgt wer­den.
Jeg­li­chen mystischen/übernatürlichen Touch haben die Fire­flys ver­lo­ren. Auch auf ihre Tötungs­anal­a­gen auf ihrer Farm kön­nen sie nicht mehr zurück­grei­fen. Alles was ihnen geblie­ben ist, ist ihr sadis­ti­scher Drang, Tou­ris­ten zu fol­tern. Doch reicht dies nicht für einen gelun­ge­nen Horror-Thriller, des­halb hat Zom­bie den Fire­flys noch einen auf Rache sin­nen­den She­riff Wydell zur Seite gestellt, der diese um jeden Preis so schmerz­haft wie mög­lich töten will.

Was nach einer gelun­ge­nen Fort­set­zung klingt, gerät lei­der etwas in eine Hom­mage an den gro­ßen Meis­ter Quen­tin Taran­tino. Denn Ent­füh­rung und see­li­sche Fol­ter der Country-Anhänger oder Flucht in ein abge­le­ge­nes, von Freaks bewohn­tes Freu­den­haus kommt uns doch von irgend­ei­nem Vam­pir­film bekannt vor. Das Ein­zige, was Zom­bie dem Film hin­zu­fügt, ist eine Priese „Natu­ral Born Kil­lers“ und ein Geset­zes­hü­ter, der seine eige­nen Fol­ter­me­tho­den an den 75-fachen Mör­dern erpro­ben möchte.

Ansons­ten bie­tet „The Devil’s Rejects“ eine gute Por­tion Selbst­iro­nie, schwar­zen Humor und eine solide schau­spie­le­ri­sche Leistung.

Fazit

„The Devil’s Rejects“ ist nichts für schwa­che Ner­ven, doch für Gen­re­fans einen Blick wert.

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Eure Meinungen & Kommentare

  • Xx Ann A97
    Der Film ist genauso geil wie haus der 1000 Leichen...

  • mowljo
    Ich denk wen ich das Haus der 1000 Leichen geliebt habe find ich den sicher genial oder ? :)

  • Vavaline2901
    Ich möchte auch Zombie mit Nachnamen heißen :D

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