Filme.Kino.DVD
Kinofilmer bei Twitter Kinofilmer bei Twitter

The Expendables Kritik & Meinung

Wie oft hat sich der wahre Action-Fan gewünscht, dass es einen Film gibt, in denen alle Hel­den die­ses Gen­res ein­mal zusam­men auf­tre­ten, um der Welt zu zei­gen, wie man Unschul­dige vor den Machen­schaf­ten kor­rup­ter Politiker/Gangster/Wirtschaftsbossen oder sons­ti­gen Klischee-Bösewichtern schützt. Wie würde wohl so ein Film aus­se­hen?
Die Gebete wur­den anschei­nend erhört und zwar von einem der bekann­tes­ten Action­hel­den sei­ner Zeit: Sil­ves­ter Stal­lone bringt nun einen Film auf die Kino­lein­wände, der sich wegen sei­nem Cast bestimmt nicht zu schä­men braucht.

Der Strei­fen heißt “The Expen­da­bles” und ist nicht nur eine Hom­mage an den Action­film der 80er und 90er Jahre son­dern auch an deren Darsteller.

Story / Inhalt

Eine Gruppe von Söld­nern, die sich selbst “Expen­da­bles” (Opfer­be­reit­schaft im Kampf­ein­satz) nennt, füh­ren für jeden, der sie bezah­len kann, mili­tä­ri­sche Ope­ra­tio­nen aus, bei denen auch mal der eine oder andere zurück­blei­ben kann. Die Truppe wird ange­führt von dem tak­tisch klu­gen Bar­ney Ross (Sil­ves­ter Stal­lone), der nicht nur für die finan­zi­elle Abwick­lung des Geschäfts zustän­dig ist, son­dern sich auch nicht davor scheut, selbst Hand anzu­le­gen. Den Kern der Truppe bil­den neben ihm noch der Mes­ser­ex­perte Lee Christ­mas (Jason Stat­ham), der Kampf­sport­ex­perte Ying Yang (Jet Li), der Spreng­stoff­spe­zia­list Toll Road (UFC-Champion Randy Cou­ture), Schuss­waf­fen­ex­perte Hale Cae­sar und den Kraft­mensch Gun­ner Jen­sen (Dolph Lundgren).

Der nächste Job hat es dann auch gleich in sich: die “Expen­da­bles” sol­len für den dubio­sen Geschäfts­mann Mr. Church (Bruce Wil­lis) die Dik­ta­tur auf der Insel Vilena zer­schla­gen. Dass der dor­tige Dik­ta­tor Garza (David Zayas) nur die Mario­nette des Dro­gen­ba­rons und Ex-CIA-Agenten James Mun­roe (Eric Roberts) ist, macht die Sache für Ross doch schwie­ri­ger als anfangs gedacht. Doch als dann die schöne Toch­ter Garzas Ross per­sön­lich um Hilfe für das unter­drückte Insel­volk bit­tet, gibt es für die “Expen­da­bles” kein zurück mehr.

Mei­nung zum Film

Stal­lone rief und alle folg­ten ihm. Die Liste der Dar­stel­ler spricht allein schon für einen Kino­be­such, denn hier man muss sich wirk­lich fra­gen: wer ist hier eigent­lich nicht dabei? Stal­lone, Li, Lund­gren und Rouge, Roberts und Wil­lis als Reprä­sen­tan­ten der alten Rige kom­bi­niert mit Stat­ham, UFC-Champion Cou­ture und Wrest­ling Super­star Aus­tin als Ver­tre­ter der neuen Action­ge­ne­ra­tion – wenn das nicht die Erfül­lung aller Action­f­an­träume ist!

Dabei hat Stal­lone nie den Anspruch gel­tend gemacht, er würde hier einen oscar­preis­träch­ti­gen Film machen. Im Gegen­teil, es war von Anfang an klar, dass hier ein B-Movie ent­ste­hen würde, in dem sich die Action­hel­den der Kino­lein­wände aller­dings auch mal selbst fei­ern dürf­ten. Viel­leicht war das aus­schlag­ge­bend dafür, dass wirk­lich fast alle mit­ma­chen woll­ten, sogar Gover­nor Arnold Schwar­ze­negger hat einen klei­nen Gast­auf­tritt. Als dies bekannt wurde, gin­gen auch sofort die Spe­ku­la­tio­nen dar­über los, wie und in wel­chem Zusam­men­hang Arnie wohl erschei­nen würde. Doch das Geheim­nis wurde nicht ver­ra­ten und wird es auch jetzt nicht. Die Fans wer­den jedoch nicht ent­täuscht sein, über den zwar kur­zen, aber dafür amü­san­ten Cameo des Governors.

Der Nega­ti­vas­pekt des Film ist ein­zig die Omni­prä­senz Stal­lo­nes, nicht nur vor der Kamera, son­dern auch im Back­ground (Stal­lone hat nicht nur das Dreh­buch geschrie­ben, son­dern auch Regie geführt!). Es gibt im Film nicht eine ein­zige wich­tige Szene, an der er nicht betei­ligt ist, was manch­mal dem Guten zuviel und zudem schade ist, da im Gegen­satz dazu Stars wie Lund­gren oder Mickey Rouge nur kurz in Erschei­nung tre­ten. Doch wenn er sich nun mal die Mühe gemacht hat, soll er auch den Ruhm genie­ßen, denn das macht ihm so schnell kei­ner nach, obwohl sich Robert Rodi­guez mit sei­nem dem­nächst erschei­nen­den Film “Machete” (Kino­start 2010) durch­aus Mühe gege­ben hat, die­sem Erfolg nach zu eifern.

Die Story ist gewollt nichts­sa­gend. Genauso wie es in den Action­fil­men der 80er Mode war, kämpft Gut gegen Böse und wer noch mehr erwar­tet hat, kennt Stal­lone ein­fach nicht. Der Fokus liegt allein auf den Actions­e­quen­zen und die sind wirk­lich eine Augen­weide. Einige böse Zun­gen behaup­ten, Stal­lone hätte anfangs Jackie Chan für die Stunt­ko­or­di­na­tion enga­gie­ren wol­len, doch der lehnte mit dem Argu­ment ab, dass die meis­ten Dar­stel­ler auf­grund ihres hohen Alters ver­mut­lich nicht in der Lage sein wür­den, seine Ideen umzu­set­zen. Wenn man sieht, wie sehr sich Stal­lone selbst beim Lau­fen anstren­gen musste, hatte Chan wohl recht mit sei­ner Ver­mu­tung. Auch wenn einige von ihnen nicht mehr die Jüngs­ten sind, geben sie alle ihr Bes­tes und der Spaß beim Dreh kam ver­mut­lich auch nicht zu kurz.

Bis auf einige CGI-Effekte sind die Action­sze­nen alle gran­dios alt­mo­disch, was ja ange­sichts der Story wie “Faust-aufs-Auge” passt. Da fliegt schon mal ohne mit der Wim­per zu zucken ein Her­ren­haus mit anschlie­ßen­dem Hub­schrau­ber­lan­de­platz in die Luft. Der Body-Count ist aller­dings hoch und ziem­lich bru­tal, was bei einem Stallone-Film jedoch nicht ver­wun­der­lich ist. Die Schnitte sind rasant und dem Tempo des Films angepasst.

Letzt­lich ist es ein Film, von dem selbst Stal­lone schon lange geträumt hat: knall­harte Action, groß­ar­tige Män­ner­freund­schaf­ten, eine schöne Frau in Nöten und ein aal­glat­ter Böse­wicht, dem ohne schlech­tem Gewis­sen so rich­tig in die Suppe gespuckt wer­den kann – das ist der Plot eines jeden guten Actionfilms.

Fazit

Auch wenn die Hand­lung ziem­lich vor­her­seh­bar und lahm ist, lohnt es sich die Star­be­set­zung bei der Arbeit zu beob­ach­ten. Teil­weise wirk­lich wit­zige Dia­loge und ein beim Lau­fen schwer atmen­der Stal­lone zei­gen, dass die Jungs sich beim Dreh selbst nicht so ganz ernst genom­men haben. Der Spaß färbt auf jeden Fall ab!

von

Shopping

Eure Meinungen & Kommentare

  • Ronny
    06.09.10 um 08:59 Uhr
    Antworten

    Wer sich mit dem Action Genre nichts anfan­gen kann und sich nichts um große Namen schert bekommt einen eher mit­tel­mä­ßi­gen Film ser­viert. Das „Expen­da­ble erst ab 18 frei­ge­ge­ben ist kann nur an den schlecht gemach­ten Blutef­fek­ten und an den explo­die­ren­den Kör­pern liegen(Ach ja, ein Arm wurde auch noch abge­trennt!), aber die Story ist eher was für Zwölfjährige!„Expendable“ setzt auf zwei Hände voll eli­tä­rer und nam­haf­ter Action­film­dar­stel­ler und glänzt weni­ger mit einer guten Geschichte.Trotz alle dem ein „Must seen“ für Kenner!


  • Grivonix
    boah alter die besten schauspieler drin in einen film, sowat gibbet auch sehr selten

  • Brickscreen
    das Lied heißt Shinedown Diamond Eyes ab ca. 50 Sekunden des Liedes fetzigerTeil

  • 9sado99
    und ich habe gehört das chuck norris auch dabei sein soll aber das ist nur ein gerücht 100% inoffiziell

  • Face Man B D S C
    "Wie viele Männer hast Du?!?" "Nur deine Mutter..." "Wer hat Dich geschickt?!?" "Dein Friseur!"

  • janissd1
    weiss einer wie der song im hintergrund heisst ???

  • Fresh12tacos
    Echt gail das ding

  • Bo Sn As Ty Le R100
    weisst du noch als wir in bosnien waren... als wir die bösen serben plattgemacht haben ... bester spruch in dem film

  • Blockxhead85
    Diamond Eyes von Shinedown

  • Rockn Roll Queenx3
    kann mir jemand sagen, wie das lied hier im hintergrund heißt?^^

Wie findest Du den Film "The Expendables"? Wir freuen uns auf Deine Meinung!

?
DU