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The Gunstringer Kritik & Meinung

The Gunstrin­ger“ ist eines der weni­gen Spiele, das mich gleich von der ers­ten Minute an begeis­tert hat, und dass nicht nur weil ich mich dabei hin­set­zen und meine Ein­rich­tung ste­hen las­sen kann. Ein­ge­fleischte Kinect-Spieler wis­sen sicher­lich was ich meine.

Beschrei­bung

Held des abge­dreh­ten, Xbox 360-exklusiven Action-Spiels The Gunstrin­ger ist eine untote Cowboy-Marionette.

Mit­hilfe des Spie­lers, der den Prot­ago­nis­ten per Hand­be­we­gun­gen durch hübsch gezeich­nete 2D– und 3D-Schauplätze steu­ert, nimmt der Cow­boy in typi­scher Wildwest-Manier Rache an sei­ner Bande, die ihn betro­gen und zurück­ge­las­sen hat. Co-op-Modus, Online-Ranglisten sowie zahl­rei­che Anspie­lun­gen auf Western-Klassiker sor­gen dafür, dass die Unter­hal­tung nicht zu kurz kommt. Und wer gerne Ori­gi­nale spielt, freut sich dar­über, dass die eng­li­sche Sprach­aus­gabe eben­falls auf der Disk ist.

Da das gemein­same Spie­len wesent­lich mehr Spaß macht, bie­tet The Gunstrin­ger einen Co-op-Modus. Ein zwei­ter Spie­ler kann jeder­zeit in eine lau­fende Par­tie ein­stei­gen und dem Pup­pen­spie­ler zur Hand gehen. Für die Extra­por­tion Moti­va­tion sor­gen Xbox LIVE Online-Ranglisten.
Geheim­nisse entdecken

Inno­va­ti­ves Spielprinzip:

Der Spie­ler steu­ert die Cowboy-Marionette mit sei­nen Hän­den
Wun­der­schön gezeich­nete, abwechs­lungs­rei­che 2D– und 3D-Schauplätze
Story kann auch im Co-op-Modus gespielt wer­den
Spielt sich wie ein ech­ter Wes­tern
Kinect erforderlich!

Mei­nung zum Spiel

Der große Vor­teil an „The Gunstrin­ger“ ist, dass ihr nur euren Ober­kör­per braucht, um eure Figur zu steu­ern und so könnt ihr es euch auf der Couch bequem machen und wie gewohnt spie­len. Auch ein zwei­ter Spie­ler kann neben euch Platz neh­men und euch bei den 20 Kapi­teln unter­stüt­zen. Dabei soll­tet ihr aber acht­ge­ben, dass ihr nicht zu nah anein­an­der sitzt, da ihr euch sonst schnell mal behin­dern könnt.
Die Idee der Steue­rung ist ganz wit­zig gemacht und gut in das Spiel­kon­zept ver­baut. Das Spiel beginnt damit, das alles für die Vor­stel­lung eines Pup­pen­spiels vor­be­rei­tet wird und ihr seid dann der Pup­pen­spie­ler, der mit den Hän­den seine Figur durch die ein­zel­nen Level füh­ren muss. Die­ses Kon­zept wird dann aber auch das ein oder andere Mal auf die Schippe genom­men, wenn die Figur sich dann wun­dert, woher auf ein­mal das Haus kommt oder warum die Steine wie von Geis­ter­hand auf ein­mal auf ihn zu rol­len. Diese Idee ist es auch eigent­lich, die das Spiel so inter­es­sant und wit­zig macht.
Die Steue­rung an sich ist recht ein­fach gehal­ten. Mit der lin­ken Hand steu­ert ihr eure Puppe. Hebt ihr sie schnell nach oben, springt sie hoch. Mit der rech­ten Hand steu­ert ihr das Faden­kreuz eurer Waffe und wenn ihr die Hand schnell Rich­tung Schul­ter bewegt, schießt ihr.
Am Anfang wirkt das Ganze noch etwas befrem­dend, doch schnell hat man sich daran gewöhnt und das Ganze geht in Fleisch und Blut über und man erwischt sich das ein oder andere Mal dabei, dass man die Hand zur Waffe formt und die ein oder andere pein­li­che Bewe­gung macht.
Über die Steue­rung lässt sich auch sonst nicht meckern, sie ist zwar an der ein oder ande­ren Stelle etwas schwammig,beeinflusst aber den Spiel­spaß nicht negativ.

Fazit

„The Gunstrin­ger“ besticht durch eine zwar sim­ple, aber den­noch geniale Idee und bie­tet Spiel­spaß bis zur letz­ten Minute.

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