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The Ledge — Am Abgrund Kritik & Meinung

Viele Men­schen sagen, dass sie für ihren Glau­ben oder ihre Über­zeu­gung wirk­lich alles machen wür­den. Matthew Chap­man beschäf­tigt sich in sei­nem Werk „The Ledge – Am Abgrund“ mit die­ser The­ma­tik und schil­dert, wie weit man­che Leute berei­tet sind für ihre Über­zeu­gung zu gehen.

Story / Inhalt

Hoch­span­nung bis zur letz­ten Sekunde: in der ver­häng­nis­vol­len Drei­ecks­be­zie­hung zwi­schen Liv Tay­lor, Patrick Wil­son und Hollywood-Newcomer Char­lie Hun­nam ist einer zu viel!

Der Poli­zist Hol­lis (Ter­rence Howard) wird zu einem Routine-Einsatz geru­fen: er soll einen ver­meint­li­chen Selbst­mör­der davon abhal­ten von einem Hoch­hause zu sprin­gen. Auf dem Dach fin­det er den jun­gen Gavin (Char­lie Hun­nam), der fest ent­schlos­sen ist, um 12 Uhr mit­tags sei­nem Leben ein Ende zu set­zen. Als Gavin dem Poli­zis­ten seine grau­same Geschichte offen­bart, muss Hol­lis schnell fest­stel­len, dass hin­ter dem Not­ruf viel mehr steckt als zuerst erwartet…

Mei­nung zum Film

Regis­seur Matthew Chap­man legt mit sei­nem Film „The Ledge – Am Abgrund“ ein beein­dru­cken­des Werk ab. Er schil­dert sehr glaub­haft die Fana­tik, die manch ein Gläu­bi­ger an den Tag legt, um alles, was seine Reli­gion ver­langt, bis ins Kleinste zu erfül­len. Patrick Wil­son, der diese Rolle des stark Gläu­bi­gen über­nom­men hat, macht seine Sache sehr beein­dru­ckend und so kauft man ihn seine Rolle zu jeder Zeit ab. Auch die von ihm unter­drückte Frau, gespielt von Liv Tyler, wird sehr glaub­haft dar­ge­stellt und so kann man ihre Furcht vor Patrick Wil­son regel­recht spü­ren und ver­steht auch, warum sie sich von Gavin, gespielt von Ter­rence Howard, so ange­zo­gen fühlt.

Die­ser wie­derum kann in sei­ner Rolle als Ver­füh­rer und für seine Über­zeu­gung kämp­fen­der Mann eben­falls glänzen.

Matthew Chap­man schafft es dank der Leis­tung sei­ner Prot­ago­nis­ten den Kon­flikt zwi­schen Gläu­bi­gen und Athe­is­ten sehr gut dar­zu­stel­len. Die Dia­loge zwi­schen Wil­son und Howard bei Ihrer Debatte über den Glau­ben und was man für seine Über­zeu­gung alles macht, wir­ken sehr rea­lis­tisch und wort­ge­wal­tig. In die­sem Zusam­men­hang wer­den auch die ein oder ande­ren Anspie­lun­gen auf den 11. Sep­tem­ber gemacht, wenn es darum geht, was Fana­tis­mus für Fol­gen haben kann. Die­ses Bei­spiel ist zwar anfangs etwas krass, aber auch das wohl pas­sendste für diese Thematik.

Das Ein­zige, was den ein oder ande­ren stö­ren könnte, ist, dass die Gläu­bi­gen in dem Film als die Bösen dar­ge­stellt wer­den, doch anders ginge es nicht, da Matthew Chap­man die Aus­wir­kun­gen von zu fana­ti­schem Glau­ben schil­dern wollte.

Fazit

„The Ledge – Am Abgrund“ über­zeugt durch seine Story, die Leis­tung von Wil­son, Howard und Tyler und ist abso­lut empfehlenswert.

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Eure Meinungen & Kommentare

  • Fun At Life
    mh kenn ihn noch nicht, aber ich würd mal sagen, lieber ein langweiliger trailer und der Film ist dann doch gut als ein hammer trailer, der alles was gut ist in einem ganzen film wiederspiegelt und den film dann langweilig macht. Ich schau ihn mir mal an

  • eugeeeeen
    schaut langweilig aus, aber seht euch den film an, er ist der hammer und nimmt einen richtig mit, vorallem das ende, also seht ihn euch unbedingt an

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