Freitag, 3. September 2010

Kinofilmer

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Akte X – Jenseits der Wahrheit

Von: Steffen Müller - Datum: 14. November 2008

Agent Fox Mulder und Dana Scully gehen schon seit einigen Jahren ihre eigenen Wege, nachdem das FBI hatte die Abteilung für paranormale Fälle geschlossen hatte. Als aber eine FBI-Agentin  in den verschneiten Hügeln von Virginia entführt wird und die einzige Hoffnung ein Mann mit Visionen ist, wendet sich das FBI an Mulder und Scully

akte-x-jenseits-der-wahrheitKritik:

Mittlerweile ist es ja schon fast Standard, beliebte TV-Serien nach deren Ableben im Kino fortzusetzen. Doch bei Akte X ist dies etwas anders, da diese Serie schon  mit „Akte X – Der Film“ in den Kinos Einzug hielt. Dieser Film war nicht nur ein wichtiges Bindeglied zwischen der Staffel fünf und sechs, sondern konnte auch die Zuschauer für sich gewinnen.
Nachdem das Konzept 2002 nicht mehr bei den Zuschauern ankam,  wurde die Serie eingestellt und es herrschte Ruhe. Schöpfer Chris Carter greift nun noch einmal im Kino an mit „Akte X – Jenseits der Wahrheit“ und will damit vor allem junge Zuschauer ansprechen, die die Serie noch nicht kennen und diese dafür begeistern. Der Film ist somit auch ohne Vorkenntnisse zu verstehen, jedoch mit dem Nachteil, dass Erfolgszutaten der Vorlage schlichtweg fehlen.
Die Frage, die sich wahrscheinlich jeder stellt, ist, ob überhaupt ein zweiter Kinofilm notwendig ist. Eigentlich ist schon alles erzählt und doch hat der Film einen Sinn, da er ein neues Licht auf Scully und Mulder wirft. Denn die persönliche Beziehung zwischen Scully und Mulder wird näher ausgeleuchtet.
Die Haupthandlung erweist sich in „Akte X – Jenseits der Wahrheit“ als Hauptschwachpunkt, da einerseits relativ schnell klar wird, wer hinter den Entführungen steckt, was die Spannung erheblich hemmt. Auf der anderen Seite setzt der zweite Film im Gegensatz zum Ersten auf eine arg abgespeckte Version des „Akte X“-Mikrokosmos, was aber sehr schade ist, da so der typische Akte-X Charakter nicht zur Geltung kommt. Auch sonst ist die Story nicht wirklich spektakulär.
Was die Atmosphäre anbelangt kann der Film durchaus überzeugen und auch kameratechnisch ist er sehr gelungen. Bill Roe schafft es, die eisige Winterlandschaft in kühlen Bildern auf die Leinwand zu bringen.

Kurzkritik:

„Akte X – Jenseits der Wahrheit“ ist mehr eine weiter Folge der Akte-X-Serie, die zwar Dank guter Darsteller und guter Inszenierung gefällt, aber nicht wirklich mitreißen kann.



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