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Trollhunter Kritik & Meinung

Was mit “Blair-Witch-Projekt” begann und mitt­ler­weile unzäh­lige Male kopiert, ver­än­dert und ver­hunzt wurde, ist inzwi­schen zu einem gän­gi­gen Hollywood-Genre gewor­den: der Mocku­men­tary! Diese zu einer Par­odie ver­ar­bei­te­ten fik­ti­ven Doku­men­ta­tion, die sich beim Publi­kum welt­weit gro­ßer Beliebt­heit erfreut, hat nun mit Andrè Ovre­dals “Trollh­un­ter” zwar keine neue, jedoch unglaub­lich gut insze­nierte Fort­set­zung gefunden.

Story / Inhalt

Die drei Film-Studenten Tho­mas (Glenn Erland Tos­te­rud), Johanna (Johanna Morck) und Kalle (Tomas Alf Lar­sen) wol­len eine Doku­men­ta­tion über die immer öfter auf­tre­ten­den Wil­de­rer­über­fälle an Bären machen. Einer der mut­maß­li­chen Täter ist der omi­nöse Hans (Otto Jes­per­sen). Als Hans mal wie­der des Nachts aus­rückt, um angeb­lich uner­laub­ter­weise Bären zu jagen, ver­fol­gen die drei den Ver­bre­cher, um ihn auf fri­scher Tat zu ertap­pen. Doch was sie dort sehen, lässt sie an ihrer eige­nen Ver­nunft zwei­feln. Hans ist näm­lich kein Wil­de­rer, son­dern ein vom Staat enga­gier­ter Troll-Jäger. Als das Geheim­nis gelüf­tet und der erste Troll vor lau­fen­der Kamera getö­tet ist, schlie­ßen sich die Stu­den­ten mit dem Jäger zusam­men, um die Machen­schaf­ten der Regie­rung zu offen­ba­ren. Doch so unge­fähr­lich, wie es zu Anfang scheint, ist die Jagd nach Trol­len nicht, wie auch die jun­gen Stu­den­ten bald am eige­nen Leibe erfahren.

Mei­nung zum Film

Wie einst “Blair-Witch-Projekt” (Daniel Myrick, Edu­ard San­chez) haben sich die Macher von “Trollh­un­ter” das Inter­net zu Nutze gemacht, um Wer­bung für ihren Film zu machen. Mit ver­steck­ten Hin­wei­sen, wie bei­spiels­weise ver­än­der­ten Aus­sa­gen von Regie­rungs­mit­glie­dern, die plötz­lich bei einer Pres­se­kon­fe­renz über exis­tie­rende Trolle spre­chen, wur­den die User zum einen heiß auf den Film gemacht und zum ande­ren wurde somit für die Echt­heit des Mate­ri­als gebürgt.

Mit viel Humor hat sich Regie-Neuling Andrè Ovre­dal die­ser in Skan­di­na­vien weit ver­brei­te­ten und mytho­lo­gisch über­lie­fer­ten Gestal­ten ange­nom­men, die vor­nehm­lich Jagd auf Chris­ten machen, Steine fres­sen, bei Licht zu Stein erstar­ren, rie­sige Kolo­nien im Nor­den des Lan­des besit­zen und dank Stark­strom­mas­ten von der mensch­li­chen Zivi­li­sa­tion fern gehal­ten wer­den. Leben­dige Mythen, das sind doch mal ganz andere Töne, die der skan­di­na­vi­sche Film da anschlägt, krea­tiv und zugleich amü­sant. Der Zuschauer merkt dabei gar nicht, wie die Story immer mehr ins Hor­ror­genre abgleitet.

Doch wer auf blut­rüns­tige Schock­ef­fekte und Splat­ter­ein­la­gen war­tet, der wird lei­der ent­täuscht. Die Stär­ken des Films lie­gen nicht in sei­ner Blut­rüns­tig­keit son­dern eher in den gran­dios gemach­ten Special-Effects, die es ermög­licht haben, die Mons­ter aus dem Mär­chen­buch in die Gegen­wart zu holen. So sehen die rie­si­gen Krea­tu­ren wirk­lich knud­de­lig real aus, obwohl im Ange­sicht ihrer Größe einem der Atem stockt.

Die Schau­spie­ler tun ihr mög­lichs­tes, um den Zuschauer von der Echt­heit der Mocku­men­ta­tion zu über­zeu­gen. Allen voran ver­dient Otto Jes­per­sen die Auf­merk­sam­keit des Zuschau­ers und das Lob des Kri­ti­kers. Seine über­aus über­zeu­gende Dar­stel­lung des todes­mu­ti­gen, aber frus­trier­ten und von der Regie­rung aus­ge­beu­te­ten ein­zi­gen Troll-Jägers Nor­we­gens ist mehr als authen­tisch. Aber auch Glenn Erland Tos­te­rud, Johanna Morck und Tho­mas Alf Lar­sen lie­fern eine gekonnte schau­spie­le­ri­sche Leis­tung ab, so dass der Film ins­ge­samt ein hohes Niveau erreicht.

Die DVD bie­tet neben dem Film auch noch einige geschnit­tene Sze­nen, ein Making Of, in dem Regis­seur und Schau­spie­ler über ihre Erfah­run­gen beim Dreh spre­chen und einen Originaltrailer.

Fazit

Obwohl nicht alle Mocku­men­ta­rys ihr Ziel errei­chen, dem Zuschauer die Illu­sion vor zu gau­keln, es han­dele sich bei den Auf­nah­men um eine ver­meind­lich echte Film­auf­nahme, und gleich­zei­tig zu amü­sie­ren, so schafft es “Troll-Hunter” zumin­dest, mit einer krea­ti­ven Story daher zu kom­men, gespickt mit einer guten Por­tion Humor. Auch die Special-Effects kön­nen sich sehen las­sen. Auch wenn Hor­ror­fans nicht unbe­dingt auf ihre Kos­ten kom­men, so bie­tet der Film neben ambi­tio­nier­ten Schau­spie­lern und einem muti­gen Regis­seur auch eine krea­tive und anspre­chende Story, die den Zuschauer fas­zi­niert. Wirk­lich ein unglaub­lich guter Film!

von

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Eure Meinungen & Kommentare

  • Mr Grunzii
    ICH KANN DIE SCHEISSE NICHT ERNSTNEHMEN WEIL ICH BEI DEM WORT TROLL IMMER AN DAS TROLLFACE DENKEN MUSS HAHA

  • ringumdaeier
    ist doch wirklich so. Wenn du ihn gesehen hast kannst du mir nicht sagen dass er gut ist.

  • The Hardy0815
    Als ich in Norwegen war,habe ich mir einen kleinen aus Holz geschnitzten Troll als Souvenir mitgenommen.Die sehen in ihren Mythen scheinbar alle so ulkig aus.Meiner ist total hässlich,aber auch wieder witzig

  • chair L I F T777
    hab ihn mir mal vor wenigen monaten auf DVD gekauft und muss sagen, dass er ehrlich zuemlich gut ist! es macht spaß ihn zu sehen und man fühlt sich hilflos an den szenen, wo die trolle ankommen

  • Die Hirngefickten
    Okay, hab ihn gerade gesehen und muss sagen, er ist wirklich gut! Gute Effekte, ganz lustig und vor allem eine wunderbare Atmosphäre, die nur wenige Filme in dieser Qualität hinkriegen! Kann ich nur weiterempfehlen!

  • The Flatlyne
    von den unterirdisch schlechten schauspielern fang ich gar nicht erst an,die effekte sind ok aber auch nur ok....

  • L P A M E R I C A N100
    In einem Trailer werden immer die besten Szenen gezeigt wär doch auch dumm nur die langweiligen Sachen zu zeigen dann würde ja niemand den Film sehen wollen weil der Trailer ja schon so langweilig ist

  • ul Tralor D W A S D
    DAS IST DER MIESESTE TRAILER DEN ICH JE GESEHEN HABE. Ein Trailer sollte doch ein Vorgeschmack sein, und nicht die besten Szenen eines Filmes in 2 Minuten zusammengeschnitten. Wirklich schlecht. Der Film ist super.

  • Gris Gris Daumenkino
    Trollhunter hat mir sehr gut gefallen, aber ich finde das der Trailer schlecht gemacht ist. Der übertriebene bombastische Sound zerstört die mysteriöse Atmosphäre und kommt zum Glück nicht im Film vor.

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