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TUCKER & DALE VS EVIL: Plötzlich waren es nur noch vier – Drei Arten wie man im Wald nicht sterben möchte

Der Wald: Ein grü­nes Idyll in das sich der Mensch zurück­zie­hen kann, um sein, durch die Zivi­li­sa­tion geschun­de­nes, Gemüt wie­der auf­zu­bauen und auf Du und Du mit der Natur zu exis­tie­ren… Quatsch! Filme wie „Tucker & Dale vs Evil“ (Start: 22.Juli) bewei­sen, dass der Wald zu einer ech­ten Todes­falle wer­den kann. Nichts­ah­nend besucht man den ver­meint­li­chen Hort des Frie­dens, um ihn letzt­end­lich nie wie­der zu ver­las­sen. Im Falle von „Tucker & Dale vs Evil“ sind die Todes­op­fer zwar größ­ten­teils selbst daran schuld, dass der Wald das Letzte ist, was sie sehen.

Nichts desto trotz zeigt die schiere Masse an Fil­men des soge­nann­ten Backwood-Slasher-Genres ja unmiss­ver­ständ­lich, dass in jedem Wald ein Wahn­sin­ni­ger lau­ern muss, der eigent­lich nur dar­auf war­tet, die Ket­ten­säge anzu­wer­fen. Und dabei kann man fast von Glück reden, wenn man durch den John Len­non der Horrorfilm-Waffen getö­tet wird, denn es gibt noch jede Menge unan­ge­neh­mere Arten, am Arsch der Welt sein Leben zu verlieren:

Pfeil und Bogen (Wrong Turn)

 

Kann man eigent­lich uncoo­ler ster­ben als durch Pfeil und Bogen? In „Wrong Turn“ gehen die wahn­sin­ni­gen Hinterwäldler/Mutanten/Menschenfresser mit die­ser doch sehr klas­si­schen Waffe gegen ihre sexy Studenten-Opfer vor. Allein die Tat­sa­che, dass die Mensch­heit diese Waffe schon kurz nach Beginn ihrer Exis­tenz ent­deckte, macht es zu einer ent­wür­di­gen­den Ange­le­gen­heit durch Pfeil und Bogen sein Leben zu las­sen. Außer­dem ver­fü­gen schon die meis­ten Grund­schul­kin­der über das tech­ni­sche Know-how, sich so ein Teil anzu­fer­ti­gen.
Zumin­dest bleibt der Trost, dass selbst Rambo einen Bogen benutzt hat, um damit kom­plette Armeen aus­zu­lö­schen, die im Regen­wald sta­tio­niert waren.

Mit der Wir­bel­säule an einen Haken gehängt wer­den (Texas Chain­saw Massacre)

Im Klas­si­ker von 1974 wird auch nicht gerade zim­per­lich gestor­ben. Aber am schlech­tes­ten ergeht es wohl Pam, die ihren Freund in dem merk­wür­dig aus­se­hen­den Haus sucht, das von Bäu­men umge­ben in der Ein­öde steht. Als sie fest­stel­len muss, dass die Innen­ein­rich­tung haupt­säch­lich aus Kno­chen und Federn besteht, wird sie durch­aus stut­zig. Aber da ist es auch schon gesche­hen… der leder­ge­sich­tige Kettensägen-Hinterwäldler packt sie und hängt sie kur­zer­hand an einen Haken. Irgend­wie fies, dass man dabei mehr oder weni­ger durch sein eige­nes Gewicht stirbt. Wer will schon in sei­nen letz­ten Sekun­den auf Erden an den letz­ten Besuch auf der Waage erin­nert werden?

 

Last but not Least: Von einem Ast auf­ge­spießt werden

 

Die kana­di­sche Horror-Komödie „Tucker & Dale vs Evil“ lie­fert die mit Abstand dümms­ten Arten im Wald sein Leben zu ver­lie­ren. Denn hier fal­len die College-Kids end­lich mal kei­nem wahn­sin­ni­gen Mutanten-Psychopathen zum Opfer, son­der ein­zig und allein ihrer eige­nen Idio­tie. Schon der Trai­ler lässt einen Zeuge wer­den, wie eines der Kids mit Voll­dampf in einen Ast läuft und sich von sel­bi­gem durch­boh­ren lässt. Und wenn es eine Sache gibt, mit der man im Wald unter allen Umstän­den rech­nen kann, dann sind es Äste. Dabei ist die­ser Tod noch nicht mal der wit­zigste im Film, auch wenn sich das Gehirn erst­mal dar­auf ein­stel­len muss, wie Tucker und Dale alle Regeln, die das Backwood-Slasher-Gerne über Jahr­zehnte eta­bliert hat, in 90 Minu­ten auf den Kopf stel­len. Des­we­gen soll­ten alle Fans die­ser Filme am 22. Juli dem DVD-Händler ihres Ver­trau­ens einen Besuch abstat­ten. Dann näm­lich erscheint „Tucker & Dale vs Evil“ auf DVD und Blu-ray, mit der Gefahr zum Totlachen.

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