Filme.Kino.DVD
Kinofilmer bei Twitter Kinofilmer bei Twitter

Von Armbrust bis Streitaxt — Ein kleines Waffen-ABC des Mittelalters: IRONCLAD — BIS ZUM LETZTEN KRIEGER (Ab 07.10.2011 auf DVD und Blu-ray und als Video on Demand)

Wer sich jen­seits von roman­ti­schen Lau­ten­klän­gen mit dem Mit­tel­al­ter beschäf­tigt hat, der weiß, dass es damals ziem­lich laut, dre­ckig und blu­tig zuging. In “Iron­clad – Bis zum letz­ten Krie­ger” einem mäch­ti­gen Schlach­ten­epos, das am 07. Okto­ber 2011 auf Blu-Ray und DVD sowie als Video on Demand erscheint, kön­nen Film-Fans vom Sofa aus in die unbarm­her­zige Welt des Kreuz­rit­ters Mar­shal (James Pure­foy) und sei­ner Gefähr­ten eintauchen.

Zur Vor­be­rei­tung lohnt es sich, das Waf­fen­ar­se­nal, wel­ches auch im Film ein­drucks­voll zum Ein­satz kommt, genauer in Augen­schein zu nehmen.

 

FERNKAMPFWAFFEN

Zum Ver­tei­di­gen der eige­nen Mau­ern oder stra­te­gisch in Schlach­ten ein­ge­setzt, waren Fern­kampf­waf­fen fes­ter Bestand­teil der mit­tel­al­ter­li­chen Kriegsführung.

 

Die Arm­brust


Cha­rak­te­ris­tika: Kleine Holz­pfeile (auch als Bol­zen bekannt) + aus­ge­klü­gelte Mecha­nik = große Reichweite.


Vor­teil: Hohe Reich­weite, ein­fa­che Handhabung.


Nach­teil: Eine Hilfe zum Ein­span­nen des ist Bol­zens nötig.

 

Pfeil und Bogen


Cha­rak­te­ris­tika: Ganz ein­fach: Span­nen, zie­len, schießen!


Vor­teil: Leicht zu trans­por­tie­ren, je nach Bogen eben­falls hohe Reichweiten.


Nach­teil: Nur Übung macht den Meis­ter, denn hier kommt es auf hohe Prä­zi­sion an und im Schlach­ten­ge­tüm­mel gilt es Ner­ven aus Stahl zu haben, um sein Ziel zu treffen.

 

BELAGERUNGSWAFFEN

Vor Ort zusam­men­ge­baut oder im Kriegs­zug mit­trans­por­tiert, dien­ten Bela­ge­rungs­waf­fen dem Ein­neh­men und Zer­stö­ren von feind­li­chen Bur­gen und Festungen.

 




Der Bela­ge­rungs­turm


Cha­rak­te­ris­tika: Turm-to-go heißt ab zur Mauer, Planke aus­ge­klappt und der Kampf kann beginnen.


Vor­teil: Falls man nach dem Kampf eine intakte Burg haben möchte, ist dies die Bela­ge­rungs­waffe der Wahl!


Nach­teil: Hoher zeit­li­cher Auf­wand beim Trans­port und Bau. Streng genom­men ist er nur ein Trans­port­mit­tel, um zum eigent­li­chen Kampf zu gelangen.

 

Das Kata­pult


Cha­rak­te­ris­tika: Wie der Name schon sagt, kann man mit die­ser Maschine aus gro­ßer Ent­fer­nung z.B. bren­nende Geschosse oder schwere Steine in feind­li­ches Gebiet, auf feind­li­che Armeen oder auch gleich in Gebäude hin­ein katapultieren.


Vor­teil: Sehr große Durch­schlags­kraft, gerin­ges Risiko.


Nach­teil: Kann erst vor Ort auf­ge­baut werden.

 

NAHKAMPFWAFFEN

Fern­kampf und Bela­ge­rung? Pah, ein ech­ter Rit­ter kämpft doch wohl von Mann zu Mann! Das bekom­men Mar­shal und seine Gefähr­ten bei den immer wie­der­keh­ren­den Angrif­fen der Dänen auf die Burg zu spü­ren. Fol­gende Waf­fen sind daher für sie uner­läss­lich, um die Burg und nicht zuletzt ihr Leben zu verteidigen.

 




Die Streit­axt


Cha­rak­te­ris­tika: Mit dem guten alten Holz­beil ver­wandt, aber ungleich blu­ti­ger ein­ge­setzt, gehört die Streit­axt mit zu den ältes­ten Kriegswaffen.


Vor­teil: Die wuch­tige Klinge durch­schlägt auch die beste Rüs­tung und zer­trüm­mert garan­tiert jeden Kno­chen im Körper.


Nach­teil: Wegen sei­ner Her­kunft aus dem eher nied­ri­gen Milieu, ist man­chem Rit­ter die Axt nicht edel genug.

 

Der Kriegs­ham­mer


Cha­rak­te­ris­tika: Der kriegs­wü­tige Ver­wandte des Schmie­de­ham­mers. Im Gegen­satz zu ihm ist der Stiel län­ger und der Kopf meist ein­sei­tig zugespitzt.


Vor­teil: Allein der Name “Kriegs­ham­mer” flößt schon Furcht ein. Er kann außer­dem gut ein­hän­dig geführt wer­den und Kno­chen bre­chen und in Schä­deln böse Löcher hinterlassen.


Nach­teil: Er ist vom Pferd aus am bes­ten ein­setz­bar und ist für den Kampf zu Fuß weni­ger geeignet.

 




Der Mor­gen­stern und der Streit­kol­ben


Cha­rak­te­ris­tika: Noch ein Stück aus der wun­der­ba­ren Welt der Hieb– und Wucht­waf­fen, beste­hend aus einem lan­gen Schaft und einem stump­fen (beim Mor­gen­stern spit­zen) Schlagkopf.


Vor­teil: Kön­nen geg­ne­ri­sche Rüs­tun­gen demo­lie­ren und zer­lö­chern sowie üble Fleisch­wun­den rei­ßen. Sie sind ebenso ein­fach zu hand­ha­ben wie Streit­axt oder Kriegshammer.


Nach­teil: Hat vor allem der­je­nige, der einen abbekommt.

 




Das Schwert


Cha­rak­te­ris­tika: Als DIE Rit­ter­waffe schlecht­hin kommt das Schwert im Mit­tel­al­ter typi­scher­weise als Lang­schwert mit brei­ter, lan­ger, vorn abge­run­de­ter Klinge vor.


Vor­teil: Wen­di­ger als die übli­chen Hieb– und Wucht­waf­fen, gezielte Sti­che sind mög­lich, durch die Länge kann Geg­ner auf grö­ße­ren Abstand ange­grif­fen werden.


Nach­teil: Das Schwert ist immer nur so gut wie sein Ritter.

 

Nun weiß man zumin­dest schon, was waf­fen­mä­ßig alles so in Umlauf war im dunk­len Mit­tel­al­ter. Wer nun noch sehen möchte, wie diese Mords­in­stru­mente in vol­lem Ein­satz die Geg­ner pei­ni­gen und in Stü­cke rei­ßen, bekommt natür­lich auch dazu Gele­gen­heit: Ein­fach ab 07. Okto­ber 2011 “Iron­clad – Bis zum letz­ten Krie­ger” auf Blu-Ray oder DVD besor­gen und einen ganz beson­de­ren Video­abend mit Streit­axt, Mor­gen­stern und Schwert erleben.

von

Shopping

Eure Meinungen & Kommentare

Wie findest Du den Film "Von Armbrust bis Streitaxt — Ein kleines Waffen-ABC des Mittelalters: IRONCLAD — BIS ZUM LETZTEN KRIEGER (Ab 07.10.2011 auf DVD und Blu-ray und als Video on Demand)"? Wir freuen uns auf Deine Meinung!

?
DU