Wrong Turn 4: Bloody Beginnings Kritik & Meinung
Die erfolgreiche Wrong Turn-Reihe geht in die nächste Runde. Manch einer mag sich sicherlich denken, „Was noch eine Teil?“. Doch die Reihe hat sich vom erstklassigen ersten Teil, der noch ein spannender Horror-Thriller war, zu einer Splasher-Reihe gewandelt und anscheinend somit eine riesige Fangemeinde bekommen.
Story / Inhalt
Vor Jahren geschahen in einer entlegenen Klinik in den Wäldern Virginias entsetzliche Dinge. Offenbar wurden an erbkranken Patienten schreckliche Forschungsversuche unternommen. Als es schließlich zum Aufstand kam, richteten die Insassen der Anstalt ein Blutbad an, dem keiner entkam. Viele Jahre später starten ein paar Freunde zu einem feuchtfröhlichen Wochenendausflug in Virginias schneebedeckte Bergregion. Spaß und Ausgelassenheit finden jedoch plötzlich ein jähes Ende, als sie in einen heftigen Blizzard geraten, der sie von der Route abbringt. Schutz vor Wind, Eis und Kälte finden die jungen Leute ausgerechnet in der mittlerweile verlassenen Klinik von einst. Noch ahnen die Freunde nicht, dass sie so alleine gar nicht sind. Ihr Kommen blieb einigen der grässlich verunstalteten Patienten von damals nicht verborgen …
Meinung zum Film
Declan O’Brien hat mit der Serie eigentlich alles richtig gemacht. Nachdem man mit dem ersten Teil die Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, begann man mit dem zweiten Teil sich in die Splasher-Szenen zu begeben. Sicherlich war man sich bewusst, dass man eh nicht mit dem ersten Teil mithalten kann.
Die einst jungen Überlebenskünstler wurden durch eine Horde dummer Teenies ersetzt, mit denen man eigentlich kein Mitleid mehr hat, sondern sich nur noch über ihre absurden Tode amüsiert. Und genauso so ist es auch im neuesten Teil „Wrong Turn 4: Bloody Beginnings“. Wo man sich im ersten Teil noch gespannt versucht hat vor den Missgeburten zu retten, ist man jetzt eigentlich auf ihrer Seite und fiebert mit, bis sie endlich den Nächsten bekommen.
Der vierte Teil der Reihe bietet eigentlich genau dasselbe wie Teil 2 –3, ein paar hübsche Mädchen, die auch noch gut Schauspielern können und sich mit dem Film sicherlich ihren Durchbruch erhoffen, so wie es bei Janet Montgomery im dritten Teil war. Hier muss man eindeutig sagen, das Wrong Turn hier seinem Konkurrenten SAW einiges voraushat.
Doch leider muss man auch sagen, dass sich der Film immer mehr in Richtung SAW entwickelt, denn bisher jagten die Mutanten eigentlich nur um ihren Hunger zu stillen, doch jetzt werden sie auch noch zu Psychopaten, die ihre Opfer gerne quälen. Untermalt werden diese Szenen von klassischer Musik, was das Dargebotene noch kränker wirken lässt. An dieser Stelle muss man klar sagen, das sich „Wrong Turn 4: Bloody Beginnings“ seinen Status ab 18 redlich verdient hat, denn für schwache Nerven ist der Film definitiv nichts.
Fazit
“Wrong Turn 4: Bloody Beginnings“ ist ein Muss für alle Fans von Splasherfilmen und der Reihe „Wrong Turn“ an sich, doch nichts für schwache Nerven.
von Steffen Müller
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Soundtrack
Schauspieler
Terra Vnesa
als JennaKaitlyn Wong
als BridgetJennifer Pudavick
als Kenia
















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